Wirtschaft

Mainova trotzt Corona

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
    schließen

Trotz Corona-Krise und warmer Witterung legt der Frankfurter Energieversorger Mainova ein gutes Ergebnis vor. Das bereinigte Jahresergebnis soll sogar besser werden.

Der Frankfurter Energieversorger Mainova hat im von der Corona-Krise geprägten ersten Halbjahr ein bereinigtes Ergebnis erzielt, das mit 68,6 Millionen Euro knapp zwei Millionen Euro unter dem Vorjahreswert liegt. Vor dem Hintergrund der Pandemie und der Wirtschaftskrise sei das Ergebnis zufriedenstellend, sagt Vorstandschef Constantin Alsheimer.

Die Pandemie habe zu rückläufigen Mengen in der Strom- und Gasversorgung geführt. Auch die warme Witterung habe sich negativ auf den Gasverbrauch ausgewirkt. Wegen positiver Handelsgeschäfte liegen die Ergebnisse in diesem Segment dennoch leicht über Vorjahresniveau. Negativ wirkte sich die Krise auf das Segment Beteiligungen aus. Im Bereich Erzeugung und Fernwärme erzielte Mainova dagegen ein deutlich besseres Ergebnis als vor einem Jahr. Das liegt aber vor allem an einer höheren Bewertung einer Beteiligung.

42,2 Millionen Euro hat Mainova im ersten Halbjahr investiert, vor allem in den Netzausbau und die Gasversorgung. Das Unternehmen weist zudem auf den geplanten Ausbau von Umspannwerken und die Verstärkung von Stromleitungen hin.

Mainova erwartet, dass die Pandemie das operative Geschäft dieses Jahr mit bis zu zehn Millionen Euro belastet. Der Vorstand rechnet trotzdem mit einem steigenden bereinigten Jahresergebnis. Das habe mit einer Unternehmenstraktion zu tun, heißt es. Gemeint ist offenbar der Verkauf der Anteile an der Gas-Union.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare