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Mainova startet Funkdatennetz in Frankfurt

  • Steven Micksch
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Sensoren im ganzen Stadtgebiet das Leben leichter machen. Zahlreiche Einsatzmöglichkeiten.

Mainova-Aufsichtsratsvorsitzender Peter Feldmann und Mainova-Vorstandsmitglied Diana Rauhut haben am Dienstag ein stadtweites Funkdatennetz mit der Bezeichnung „LoraWAN“ in Betrieb genommen. Es soll zentraler Bestandteil der Vernetzung von Infrastrukturen, Angeboten und Dienstleistungen, die das Leben der Bürger vereinfachen sollen, sein.

Wie es in der Mitteilung der Mainova heißt, steht der Name für „Long Range Wide Area Network“ – also ein Netzwerk, das weit reicht und ein großes Gebiet abdeckt. Es sei eine Funktechnologie für Sensoren, bei der kleine Datenpakete über große Entfernungen übertragen würden.

Aktuell sind rund 20 Gateways im Stadtgebiet installiert. Diese Verbindungspunkte befinden sich beispielsweise an eigenen Liegenschaften der Mainova, Umspannwerken oder auf geeigneten Gebäuden von Partnern. Bis zum Jahresende sollen 20 weitere hinzukommen.

Die Vorteile der „LoraWAN“-Technologie seien zum Beispiel, dass die Sender dank hoher Effizienz mit handelsüblichen Batterien viele Jahre betrieben werden könnten. Zudem könnten Sensoren innerhalb eines Unternehmens oder einer Stadt schnell und einfach vernetzt werden. Die Digitalisierung von Prozessen werde dadurch vorangetrieben.

Das Netzwerk könne somit unter anderem zur Zählerablesung oder der Überwachung des Fernwärmenetzes genutzt werden. Auch im Parkraummanagement, bei der smarten Bewässerung von Grünanlagen, bedarfsgesteuertem Winterdienst oder der Zustandsüberwachung von Gebäuden sei ein Einsatz denkbar.

Vorstandsmitglied Diana Rauhut sagte: „Wir werden als regionaler Energiedienstleister künftig dabei helfen, unsere Städte und Kommunen zu smarten Lebensräumen zu entwickeln.“

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