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So wie vor zwei Jahren wird es diesmal ganz sicher nicht aussehen bei der Demonstration des DGB am 1. Mai. Die Gewerkschaften geht zwar auf die Straße, alles soll aber coronakonform sein. Foto: Monika Müller
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So wie vor zwei Jahren wird es diesmal ganz sicher nicht aussehen bei der Demonstration des DGB am 1. Mai. Die Gewerkschaften gehen zwar auf die Straße, alles soll aber coronakonform sein.

Tag der Arbeit

„Die Krise gerecht gestalten“

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
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Der DGB demonstriert am 1. Mai in Frankfurt unter besonderen Bedingungen. Wegen der Pandemie hat er etwa die Route geändert.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund ruft dazu auf, am Tag der Arbeit in Frankfurt für Solidarität und Gerechtigkeit in der Corona-Krise auf die Straße zu gehen. Die Krise habe die sozialen Ungleichheiten weiter verschärft, sagt der Frankfurter DGB-Vorsitzende Philipp Jacks. Gleichzeitig versuchten Konzerne die Pandemie, zu nutzen, um Massenentlassungen und Werksschließungen zu rechtfertigen.

Wegen der Pandemie wird die Demonstration am 1. Mai unter besonderen Bedingungen stattfinden. Der Zug startet um 10.30 Uhr an der Hauptwache und geht über den Römerberg zum Opernplatz, wo um 12 Uhr eine Kundgebung beginnt. „Wir haben Auftakt und Abschluss auf größere Plätze verlegt“, sagt Jacks. Die Demonstration ziehe zudem diesmal ausschließlich durch breite Straßen. Verpflegung und Infostände soll es anders als gewohnt nicht geben. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir so coronakonform für eine solidarische Krisenlösung eintreten können“, sagt Jacks.

Weitere Kundgebungen und Demos

Darmstadt: Der DGB ruft zu einer Kundgebung auf, die um 11 Uhr auf dem Marktplatz beginnt. Dort sprechen unter anderem Martina Hübscher-Paul, Vorsitzende des DGB Stadtverbands Darmstadt, Daniel Behruzi, Verdi-Vertrauensleutesprecher an der TU Darmstadt, sowie Mustafa Turgut von der IG BAU und von DIDF.

Offenbach: Die Demonstration des DGB beginnt um 11 Uhr am Gewerkschaftshaus, Berliner Straße 220, und führt zum Wilhelmsplatz, auf dem von 12 Uhr an die Kundgebung stattfindet. Hauptredner ist Holger Renke, Betriebsrat des Sana-Klinikums.

Hanau: Die Kundgebung des DGB beginnt um 10 Uhr auf dem Marktplatz. Die Mairede hält André Schönewolf, Experte für Sozial- und Arbeitsmarktpolitik im DGB Hessen-Thüringen.

Zu weiteren Demos oder Kundgebungen ruft der DGB etwa in Kassel, Gießen und Marburg auf.

In Wiesbaden wird es wie im vergangenen Jahr keine Präsenzveranstaltung geben. Dort verweist der DGB auf den Livestream des Bundesvorstands, der um 14 Uhr beginnt und auf der Homepage des DGB zu sehen ist. (cm)

Er rechnet allerdings, wie er auf Anfrage sagt, auch wegen der Pandemie diesmal eher nur mit 1000 bis 2000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Im vorigen Jahr hatte es erstmals seit Jahrzehnten keine Großdemonstration durch Frankfurt gegeben, sondern nur einen Autokorso.

Hauptredner wird Michael Rudolph, Vorsitzender des DGB Hessen-Thüringen, sein. Außerdem sprechen der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD), Tanja-Sabrina Henkel von der DGB-Jugend, Verónica Romanowski von der IG Metall Frankfurt und der Frankfurter DGB-Chef Jacks.

Für den Tag der Arbeit rufen zudem antikapitalistische Gruppen zu einer „revolutionären 1.-Mai-Demonstration“ durch Frankfurt auf, die sich gegen Ungerechtigkeit und Ausbeutung wendet. Sie beginnt um 18 Uhr am Opernplatz und zieht durch das Europaviertel zur Galluswarte. (Christoph Manus)

1. Mai-Demos in Hamburg - trotz Corona könnte es in der Hansestadt krachen, berichtet 24hamburg.de*. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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