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„Papa, ich gehe spielen.“ – „Aber bleib in der Nähe.“ Die Löwen können mit mehr Auslauf rechnen. „An der Zeil ist Schluss!“
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„Papa, ich gehe spielen.“ – „Aber bleib in der Nähe.“ Die Löwen können mit mehr Auslauf rechnen. „An der Zeil ist Schluss!“

Zoo Frankfurt

Löwen im Frankfurter Zoo haben bald mehr Platz

  • Thomas Stillbauer
    VonThomas Stillbauer
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Der Magistrat bewilligt den Umbau der Außenanlage der Löwen. Eine einfache Idee sorgt für doppelt so viel Platz, obwohl die Fläche gleich groß bleibt.

So mancher Puck wurde seit 2012 zugunsten der Großkatzen geschossen. Auch Trevor, das Maskottchen der Frankfurter Eishockey-Löwen, kam gerne mal in den Zoo, um für seine echten Artgenossen zu werben. Jetzt ist die Zeit endlich reif für den großen Sprung: Der Magistrat hat am Freitag das Geld für den Umbau der Löwen-Außenanlage bewilligt. Die Stadt stellt 1,8 Millionen Euro bereit – und 313 000 Euro brachte die Spendenaktion.

Die Pläne sind bekannt: Der Wassergraben am Rand des Löwengeheges, im Winter ohnehin oft abgesperrt, wird trockengelegt. Damit wächst die Fläche, auf der sich Löwin Zarina, Kater Kumar und vielleicht auch bald wieder neuer Nachwuchs bewegen können, von 495 auf 1030 Quadratmeter.

Ina Hartwig (SPD), die Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, freut sich für die Großkatzen. Auch das Publikum werde vom Umbau profitieren, verspricht sie. „Ohne den breiten Wassergraben, der jetzt noch als Barriere dient, werden beeindruckende Einblicke durch bodentiefe Glasscheiben in das Revier der Löwen möglich“, beschreibt sie. Die Tiere seien auf diese Weise noch unmittelbarer zu erleben. Das ist eines der Ziele des Masterplans „Zookunft 2030+“, der sowohl dem Naturschutz als auch der Attraktivität des Zoos einen Schub verpassen soll.

Der Umbau für die Löwen war ohnehin nötig: Die Richtlinien für die Großkatzenhaltung schrieben vor, dass die Außenanlage in zwei abgeschlossene Bereiche trennbar sein müsse, erklärt Zoodirektor Miguel Casares: „Für das Tiermanagement ist es von großer Bedeutung, die Außenanlage zu teilen“, sagt er. „Falls Löwin und Löwe sich einmal nicht so gut verstehen oder wenn Jungtiere erwachsen werden, ist es wichtig, die Tiere für einige Zeit trennen zu können.“

Casares, der Ende Juni den Zoo verlassen und in seine spanische Heimat zurückkehren wird, freut sich mit Ina Hartwig besonders über die große Resonanz auf die Spendenaktion „Macht Platz für den König“. Dass der Umbau endlich wahr werde, sei „nicht zuletzt das Verdienst vieler engagierter Zoo- und Löwen-Fans“. Baubeginn soll Anfang 2022 sein, die Fertigstellung ist für Ostern 2023 geplant.

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