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Die Schule am Hang in der Straße Am Bächelchen.
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Die Schule am Hang in der Straße Am Bächelchen.

Frankfurt-Bergen-Enkheim

Lösung für Schule

  • VonJakob Blume
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Das Stadtschulamt einigt sich mit dem Eigenbetrieb Kita Frankfurt. Danach kann die Schule am Hang die Räume des benachbarten Horts nutzen. Auszug und Sanierung sind ab 2020 möglich.

Die Schule am Hang kann auf eine Gesamtsanierung und zusätzliche Räume hoffen – allerdings nicht vor dem Jahr 2020. Eine Vertreterin des Stadtschulamtes hatte am Dienstagabend in der Sitzung des Ortsbeirats 16 angekündigt, dass es eine Einigung mit dem Eigenbetrieb Kita Frankfurt zur zukünftigen Nutzung der Räume im benachbarten Hort gegeben habe.

Demnach zieht der Hort aus, die leeren Räume in der direkten Nachbarschaft der Grundschule könnten für den Unterricht genutzt werden. „Die Schule am Hang hätte dadurch Klassenräume gewonnen“, sagte die Vertreterin. Derzeit bereite das Amt eine Machbarkeitsstudie für diese von Schule und Ortsbeirat seit Jahren geforderte Lösung vor.

Frühestens für den Haushalt 2018 könnte die Stadt Planungsmittel vorsehen, der frühestmöglich Baubeginn wäre im Jahr 2020. „Wir hoffen, dass es hinhaut“, sagte die Stadtschulamts-Vertreterin. Sollten die Schülerzahlen in der Zwischenzeit stark steigen, müssten Container-Pavillons auf den Hof der Schule in der Straße Am Bächelchen aufgestellt werden. Es werde geprüft, welches Grundstück dafür in Frage komme. Unklar ist noch, wohin der Hort ziehen könnte.

Elke Jäger-Tocü, Leiterin der Schule am Hang, zeigte sich erleichtert über diese Nachricht: „Ich freue mich, dass endlich Bewegung in die Sache kommt“, sagte sie. Zwar sei es bis 2020 noch lange hin. Doch bisher sei die Schule am Hang gar nicht im Schulentwicklungsplan der Stadt aufgetaucht. Das Umdenken bei der Stadt verbucht sie als Erfolg für die gemeinsame Anstrengung von Schule und Ortsbeirat. Dennoch kritisiert sie, wie lange die Mühlen in der Stadt mahlen: Bis zu einem Gespräch zwischen Stadtschulamt und Kita-Eigenbetrieb habe es knapp zwei Jahre gedauert. Seit Jahren warnen Schulleitung und Ortsbeirat, dass mit dem Bezug des Neubaugebietes Leuchte die Zahl der Grundschüler im Stadtteil deutlich steigen könnten. Die Schule am Hang, mit seinen rund 400 Schülern ohnehin an der Kapazitätsgrenze, wäre dafür zu klein.

Container bisher nicht nötig

Bedarf für Container sieht Elke Jäger-Tocü noch nicht: Selbst wenn im kommenden Jahr fünf statt vier Klassen neue erste Klassen zusammengestellt würden gebe es genug Räume. Sollten sich künftig jedoch dauerhaft genug Schüler für fünf Klassen anmelden, ließen sich Container als Klassenräume nicht vermeiden.

Auch Ortsvorsteherin Renate Müller-Friese (CDU) reagierte mit Erleichterung auf die sich abzeichnende Lösung. Der späte Beginn der Sanierung sei auch deshalb weniger tragisch, weil sich die Bauarbeiten in der Leuchte ebenfalls weiter verzögern. Wie alle Beteiligten hofft Müller-Friese auf ein möglichst kurzes Container-Provisorium für die Grundschüler.

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