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Immobilien

Linken-Fraktion kritisiert Millionendeal

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
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Beim Verkauf des Polizeipräsidiums 2018 hatte das Land versprochen, den Erlös in bezahlbaren Wohnraum zu investieren. Bislang sei das nicht geschehen.

Die Linke im Römer kritisiert, dass das Land Hessen den Erlös aus dem Verkauf des Alten Polizeipräsidiums, anders als versprochen, bisher nicht für den Bau oder Erhalt von bezahlbarem Wohnraum in Frankfurt verwendet hat. Bisher sei kein einziger Euro geflossen, heißt es. Das könne aber auch an Planungsdezernent Mike Josef (SPD) liegen, der sich nicht um Geld aus dem Förderprogramm des Landes zum Ankauf von Belegrechten bemüht habe.

Nach Ansicht der Linken im Römer war es bereits ein Skandal, dass das Land Hessen das seit 2002 brachliegende Areal im Jahr 2018 nicht an die städtische Wohnungsgesellschaft ABG, sondern meistbietend an einen Investor verkaufte. Die Düsseldorfer Gerch Group will auf dem Grundstück ein Hochhaus mit Wohnungen, Büros und eventuell einem Hotel errichten und das denkmalgeschützte Polizeipräsidium für Büros oder auch öffentliche Nutzungen umbauen. Mindestens 400 Wohnungen sollen auf dem Grundstück entstehen, davon 30 Prozent öffentlich geförderte Mietwohnungen. In erster Linie dürften aber teure Eigentumswohnungen errichtet werden.

Das verstärke den Verdrängungseffekt in Frankfurt weiter, kritisiert der wohnungspolitische Sprecher die Linken, Eyup Yilmaz. Der Bodenrichtwert des Gebietes habe sich seit dem Grundstücksdeal bereits verdoppelt. cm

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