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Wohnen in Frankfurt

Lernen und wohnen auf Ex-Siemens-Areal

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Die Pläne für einen Quartiersplatz, der das Zentrum des künftigen „Schönhof-Viertels“ in Bockenheim bilden soll, stehen. 

Das künftige Quartierszentrum des „Schönhof-Viertels“, eines großen Wohngebiets, das auf dem früheren Siemens-Areal in Bockenheim entstehen soll, wird nach Entwürfen des Stuttgarter Büros Ackermann + Raff und des Frankfurter Büros Menges Scheffler Architekten bebaut. Das hat die Jury eines europaweiten Architektenwettbewerbs für die zentralen Flächen des Quartiers südlich der Rödelheimer Landstraße jetzt entschieden.

In dem Areal wollen die Nassauische Heimstätte und der börsennotierte Projektentwickler Instone bis 2024 mehr als 2000 Wohnungen errichten. Zu 30 Prozent sollen geförderte Mietwohnungen entstehen. Außer frei finanzierten Mietwohnungen sind auch Eigentumswohnungen geplant. Die ersten Bauanträge sollen noch dieses Jahr eingereicht werden.

Südlich des zentralen Platzes wird die Nassauische Heimstätte die nach eigenen Angaben erste horizontal gemischte Hybridschule Deutschlands errichten. In die unteren beiden Geschosse der von Ackermann + Raff vorgeschlagenen Blockrandstruktur soll eine Grundschule samt Sporthalle ziehen. Darüber entstehen geförderte Wohnungen. Der Schulbereich und der Wohnraum sollen dabei dem Wohnungsunternehmen nach so getrennt werden, dass es zu einem weitgehend störungsfreien Miteinander kommt.

Nördlich des zentralen Platzes will Instone nach Plänen von Menges Scheffler eine ebenfalls gemischt genutzte Blockrandbebauung verwirklichen. In das Erdgeschoss sollen zwei Supermärkte, mehrere kleinere Geschäfte und ein zum Platz hin ausgerichtetes Lokal ziehen. Im ersten Stock finden den Plänen nach Arztpraxen oder Büros und eine Kita Platz. Die restlichen Flächen werden Wohnraum.

Das neue Viertel werde als familienfreundliches Wohnquartier mit hoher Aufenthaltsqualität auch in städtebaulicher Hinsicht neue Maßstäbe setzen, sagt Planungsdezernent Mike Josef (SPD). Der Wettbewerb zeige, dass es sehr gute Lösungen gebe, um eine Schule, Sportflächen und Wohnungen in einem Gebäudekomplex unterzubringen, teilt Baudezernent Jan Schneider (CDU) mit.

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