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Leerstand in Platensiedlung

Leichter zur geförderten Wohnung in Frankfurt

  • Sandra Busch
    vonSandra Busch
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Weil in der Platensiedlung geförderte Wohnungen leer stehen, vereinfacht der Planungsdezernent die Vergabe - und ärgert sich über die städtische Wohnungsbaugesellschaft ABG.

Da in Ginnheim geförderte Wohnungen seit Monaten leerstehen, hat Planungsdezernent Mike Josef die Vergabe von Wohnungen des Förderwegs 2 in der Platensiedlung vereinfacht. „Nun können sich Wohnungsmieter direkt mit der ABG in Verbindung setzen, ohne dass eine erneute Rückkopplung mit dem Amt für Wohnungswesen notwendig ist“, sagte Josef. Er zeigte aber auch Unverständnis über die städtische Wohnungsgesellschaft. „Die ABG muss ihre Bemühungen verstärken, die leerstehenden Wohnungen zu vermieten.“

Josef hat eine auf sechs Monate befristete Verfügung erlassen. Danach muss vor Abschluss eines Mietvertrags die Zustimmung beim Amt für Wohnungswesen nicht eingeholt werden, sind geringfügige Überschreitungen der maximal geförderten Wohnfläche zulässig, und in begründeten Fällen darf eine Vermietung an Haushalte erfolgen, die beim Amt für Wohnungswesen für eine Sozialwohnung registriert sind. „Ich gehe davon aus, dass wir so diesen ärgerlichen temporären Wohnungsleerstand beenden.“

Dabei sieht der Planungsdezernent auch die ABG in der Pflicht. Haushalte, die sich bereits um eine Wohnung des Förderwegs 2 bemüht hätten und über einen sogenannten „Fairmieten-Schein“ verfügten, müssten aktiv von der ABG angeschrieben werden. „Von anderen Wohnungsgesellschaften sind uns keine Klagen über dieses Verfahren bekannt“, sagte Josef. Entsprechende Äußerungen des ABG-Geschäftsführers Frank Junker „verwundern mich daher sehr“. Die Zeit der Ausreden sei nun vorbei. 24 Wohnungen seien über das im vergangenen Jahr entstandene Programm Fairmieten inzwischen vergeben worden, während sich „Geschäftsführer Junker noch vor acht Wochen über die schleppende Vermietung in der Billtalstraße beschwert hat“.

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