Ostend

Als man Lehrer duzte

Hemholtzschule gewinnt Wettbewerb des Bundespräsidenten.

Die Helmholtzschule hat beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2018/19 „So geht’s nicht weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch“ einen Landessieg errungen. Beworben hat sich das Gymnasium an der Habsburgerallee mit der Aufarbeitung ihrer Geschichte der 68er Jahre an der eigenen Schule.

„Konsequenz 50“ lautet der Titel des Beitrags, den sechs Acht- bis Zwölftklässler eingereicht haben. Darin haben sie unter anderem ihre eigenen Schülerzeitungen „Konsequenz“ und „Hammer“ in den Jahren 1968 bis 1969 untersucht. Sie befassten sich mit dem Alltag der Helmholtzschüler während der Schülerproteste von 1968. Und fanden etwa heraus, dass Lehrer den Schülern damals das Du anboten und viele die „Uniform“ Cordhose und grünen Parka trugen.

Unter die Lupe genommen wurden zudem die Deutschabitur-Aufsätze auf politische Themen und Meinungen sowie die Kunst und Kultur im Schulalltag. Auch die Ausdrucksformen der Proteste von 1967 bis 1972 erforschte das Team.

Für die Helmholtzschule ist der Wettbewerb mit dem Sieg noch nicht zu Ende: Sie hat die Chance, auf Bundesebene mit einem von 50 Preisen ausgezeichnet zu werden, die mit 500 bis 2000 Euro dotiert sind. (bos)

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