Das Fest kann kommen. Ulrike Gähtgens-Maier bemalte diese Eier.

Corona Homestory

Wir lassen uns das Ostern nicht verbieten

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Weitere gute Tipps der FR-Gemeinde für die Zeit daheim – und die große Resonanz auf eine pfiffige literarische Idee.

Was gerade hoch im Kurs steht: lesen. Das vermuten wir nicht nur, das wissen wir jetzt genau. Woher? Na, weil der Autor Matthias Renner gestern in dieser Rubrik zehn Exemplare seines Debütromans „Frühling in Katalonien“ in Aussicht gestellt hat – und alle zehn waren in nullkommanichts weg. Renner hat deshalb noch einige Bücher draufgelegt, musste aber trotzdem losen.

Es freut ihn besonders, dass er lauter liebenswürdige Zuschriften für die Idee bekommen hat (und er beantwortet natürlich alle und rät, notfalls auch im Spam-Ordner nachzusehen). Wir wünschen gute Unterhaltung und brennen schon darauf zu erfahren, wie das Buch, wenn es veröffentlicht ist, die Bestsellerlisten stürmt.

Was gibt’s sonst Neues? „Stricken, dichten, singen“ lautete eine der Überschriften in dieser Serie. „… und natürlich Ostereier anmalen!“, ergänzt Ulrike Gähtgens-Maier aus Mörfelden-Walldorf. Sie sendet uns: „Anbei mit herzlichen Grüßen eine Probe meiner Kunst!“ Ihr Material sind künstliche Eier im günstigen Einkauf, die sie mit Acrylfarben und Lackmarkern bemalt.

Sie verwenden echte Eier und Lebensmittelfarben? Das wollen die Leserinnen und Leser sicher auch gern mal sehen.

Zurück zum Lesen. „Hallo, ihr Lieben“, schreibt Jutta Lehner, „besonders in diesen Zeiten freuen wir uns jeden Morgen auf eure Zeitung.“ Da freuen wir uns natürlich mit. „Es macht Spaß zu lesen, wie kreativ einige Familien die Situation meistern.“ Sie selbst berichtet aus dem Lehrerinnen-und-Lehrer-Homeoffice und muss aus Risikogründen daheim arbeiten, während ihr Mann tageweise zur Betreuung in eine Grundschule geht. „Fragt hier nicht nach Schutzmaßnahmen. Arbeit mit Kindern und Mundschutz? Abstand zwei Meter? So funktioniert die Arbeit mit Kindern nicht“, schildert sie. Und: „Wer glaubt, Lehrer hätten gerade etwas Ruhe, der irrt.“

Jutta Lehner und ihr Mann sitzen fast den ganzen Tag im Arbeitszimmer: „Bereiten Arbeitspläne für die Kinder vor, sprechen sich mit Kollegen ab, checken geeignete Internetseiten für die Kids, richten entsprechende Logins ein, verschicken die Zugänge einzeln an die Eltern.“ Da kommt dann auf Elternseite mitunter manches durcheinander, oder die Klassen-Mailliste ist fehlerhaft. „Dann ist das Chaos perfekt.“

Und die schönen Seiten: Einige Kinder schreiben ihr fleißig. „Heute fand ich den Brief einer Schülerin im Briefkasten. Sie hat ein tolles Bild dazu gemalt.“ Briefe beantworten, dann schauen, was es Neues von den Kollegen oder der Schulleitung gibt. „So vergeht ein Tag im Nu.“ Wichtig: zwischendurch an die frische Luft – und lächeln. „Hier in Sachsenhausen im Stadtwald scheint vielen das Lächeln vergangen zu sein“, stellt Jutta Lehner fest. „Aber es hilft!“

Und dann ist da natürlich noch der „Ranki Channel“ auf dem Videoportal Youtube, den wir gestern schon kurz erwähnten. Beatrix Schumacher hat uns den Tipp in einer besonders liebenswürdigen Mail geschickt. Danke! Ihre Tochter Rosanna betreibt diesen Kanal nämlich gemeinsam mit vier weiteren Kulturpädagoginnen, um in der Zeit der geschlossenen Schulen einige Anregungen zum Nachahmen zu geben – nicht nur für Kinder: Die Filme sollen „Schülerinnen und Schülern, Eltern, Großeltern, Onkels, Tanten, Jungen sowie Alten ein bisschen Spaß bringen. Und Bewegung für Hirn, Körper und Geist.“ Schauen Sie rein. Und wenn Sie auch Tipps haben, Sie wissen ja: online@fr.de.

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