Frankfurter Landgericht

Haftstrafen nach Schwarzarbeit und Steuerbetrug in Frankfurt

Der Geschäftsführer einer Baufirma wird wegen Steuerbetrugs in Millionenhöhe zu einer Haftstrafe verurteilt. Es geht um Schwarzarbeit am Bau.

Der Geschäftsführer einer Baufirma ist am Donnerstag in Frankfurt wegen Steuerbetrugs im Millionenhöhe zu vier Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Der 48-Jährige musste sich mit fünf weiteren Angeklagten vor dem Landgericht Frankfurt in einem Prozess um Schwarzarbeit am Bau verarbeiten. Dabei kam es zu einem Steuerschaden in Höhe von rund 9,2 Millionen Euro. Während es für zwei der übrigen Angeklagten ebenfalls Haftstrafen gab, kamen drei Männer, die kurzzeitig Schein-Geschäftsführer der Firma waren, mit Bewährungsstrafen davon. Der Prozess hatte im Oktober begonnen. (dpa)

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