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Gericht

Mordversuch nach Backpfeife

  • Stefan Behr
    vonStefan Behr
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Am Landgericht Frankfurt muss sich ein 20-Jähriger wegen Mordversuchs verantworten. Als Revanche für eine „Respekt-Schelle“ soll er auf zwei Kontrahenten geschossen haben.

Die Staatsanwaltschaft hat Anklage wegen zweifachen versuchten Mordes gegen zwei Brüderpaare im Alter von 20 und 17 beziehungsweise 18 und 16 Jahren erhoben. Ihnen wird vorgeworfen, sich am Abend des 6. Septembers vergangenen Jahres mit drei bis vier unbekannt gebliebenen Freunden beziehungsweise Cousins mit einer dreiköpfigen Gruppe etwa Gleichaltriger zum Showdown auf einem Bolzplatz in der Alzeyer Straße in Nied getroffen zu haben. Anlass des Treffens war wohl eine Backpfeife beziehungsweise „Respekt-Schelle“, die irgendwer aus der einen irgendwem aus der anderen Gruppe zuvor verpasst haben soll.

Nach einem kurzen Austausch von Höflichkeiten soll dann der 20 Jahre alte Angeklagte eine Pistole gezogen, auf einen 19 Jahre alten Kontrahenten geschossen und diesen dreimal in die Arme und einmal in den Brustkorb getroffen haben. Einem anderen 19-Jährigen soll er dann je einmal in beide Oberschenkel geschossen haben, worauf der Getroffene zu fliehen versuchte, was aus einleuchtendem Grund aber misslang. Sodann soll der 20-Jährige einen ebenfalls anwesenden 16 Jahre alten Bruder des beinverletzten 19-Jährigen gefragt haben, ob er dessen Bruder jetzt töten solle, was der Gefragte aber verneinte.

Der 20-Jährige sitzt seit seiner kurz darauf erfolgten Festnahme in U-Haft, die restlichen Brüder, denen hauptsächlich vorgeworfen wird, während des lebensgefährlichen Streits Maulaffen feilgehalten zu haben, sind auf freiem Fuße. Der 20-Jährige beteuert bislang, er habe nicht geschossen; die anderen sagen, sie hätten nichts gesehen und nichts gehört. Der Landgerichtsprozess soll voraussichtlich spätestens Anfang Mai beginnen.

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