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Stefan Majer (Grüne) ist seit 2016 Gesundheitsdezernent. Von 1989 bis 1996 war er bei der Aids-Hilfe und leitete den ambulanten Pflegedienst. stn
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Stefan Majer (Grüne) ist seit 2016 Gesundheitsdezernent. Von 1989 bis 1996 war er bei der Aids-Hilfe und leitete den ambulanten Pflegedienst. 

Sitzung

Lage im Bahnhofsviertel hat sich verschärft

  • vonKathrin Becker
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Der Ortsbeirat will mit Dezernent Majer über die Situation der Drogenabhängigen reden.

Die Situation der Drogensüchtigen im Bahnhofsviertel beschäftigt auch den zuständigen Ortsbeirat. Auf Initiative der Grünen hat das Stadtteilgremium den Gesundheitsdezernenten Stefan Majer (Grüne) in die Sitzung am kommenden Dienstag eingeladen. Die Ortspolitiker aus dem Einser erhoffen sich von Majer Antworten, wie es im besonders betroffenen Bahnhofsviertel drogenpolitisch weitergehen soll.

Der Ortsvorsteher im Einser, Oliver Strank (SPD), sagt, er begrüße die Einladung. Aufgrund der Corona-Pandemie habe sich die Lage im Viertel verschärft, die Problematik des Drogenkonsums sei sichtbarer geworden. „Viele sind der Meinung, dass sich die Situation drastisch verschlechtert hat“, so Strank.

Den Ortsbeirat erreichten daher viele Klagen seitens der Anwohnerinnen und Anwohner. Eine drängende Frage sei aus seiner Sicht, welchen Weg der Gesundheitsdezernent perspektivisch einschlagen wolle, um die Problematik zu verbessern. „Wie gedenkt Herr Majer mit der Situation umzugehen? Wo gibt es noch Raum für mehr Prävention oder mehr Repression?“, fragt er.

Öffnungszeiten sind wichtiger Ansatzpunkt

Ein wichtiger Ansatzpunkt sind für Strank die Öffnungszeiten der Druckräume und anderer Angebote. Druckräume, aber auch das Nachtcafé in der Moselstraße sollten laut dem Ortsvorsteher aktuell rund um die Uhr geöffnet haben.

Zudem fordert Strank einen stärkeren Austausch zwischen dem Frankfurter Gesundheitsdezernat und den umliegenden Kommunen. Viele der Drogenabhängigen im Bahnhofsviertel seien nicht aus Frankfurt, sondern aus dem Umkreis. „Da gibt es natürlich den Wunsch, dass die Kommunen sich selbst mehr kümmern“, sagt der Ortsvorsteher. Auch das soll in der Fragestunde mit Majer besprochen werden.

Eine Sprecherin des Gesundheitsdezernats sagte am Mittwoch auf Anfrage der FR, die Fragestunde im Ortsbeirat seit Gelegenheit für einen „Austausch“ zwischen der Stadt und dem Ortsbeirat sowie den Bürgerinnen und Bürgern. Zur Sprache kämen eventuell auch einzelne Maßnahmen aus einem Maßnahmenkatalog, welcher im Gesundheitsdezernat derzeit erstellt werde.

Der Ortsbeirat 1 tagt am Dienstag, 24. November, um 19 Uhr im Plenarsaal des Rathauses Römer. Coronabedingt ist der Platz begrenzt. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

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