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Im Frankfurter Europaviertel wird eine U-Bahn gebaut - das verursacht Baulärm.
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Im Frankfurter Europaviertel wird eine U-Bahn gebaut - das verursacht Baulärm.

Frankfurt

Lärm bei U-Bahn-Ausbau in Frankfurt verringern

  • Boris Schlepper
    VonBoris Schlepper
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Anwohnerinnen und Anwohner wehren sich im Europaviertel gegen Baulärm - der Ortsbeirat unterstützt sie dabei.

Der Bau der Verlängerung der U-Bahn-Linie 5 in der Europaallee beschäftigt erneut den Ortsbeirat 1. Die Grünen fordern, die Stadt solle sich dafür einsetzen, dass die Arbeiten weniger laut sind und unnötiger Krach verhindert wird. Über die Vorlage berät das Gremium in seiner Sitzung am Dienstag, 15. September.

Nach Ansicht der Grünen gibt es an der Großbaustelle diverse Lärmquellen, gegen die vorgegangen werden müsse. So fehlten an der Entlüftungsanlage des Tunnels und an mehreren Generatoren ein Schutz. Die Geräte sollten „eigentlich eingehaust sein“, heißt es im Antrag. Dazu gebe es bereits einen regen Schriftverkehr zwischen Bewohnerinnen und Bewohnern und dem Regierungspräsidium. Dennoch sei die Belastung nicht in allen Bereichen signifikant zurückgegangen. Störend sei auch ein Kran, der den Aushub aus dem Tunnelschacht ans Tageslicht hebt.

Ein Schallschutz sei zudem für die Schweißarbeiten nötig, die in der Regel bis in die Abendstunden erfolgten. Dass Lastwagenfahrer an den Einfahrten und Ausfahrten zum Baugelände hupten, damit ihnen die Schranke geöffnet werde, sei ärgerlich und verstoße gegen die Straßenverkehrsordnung.

Abhilfe wünschen die Grünen zudem bei den Baggerarbeiten. Da der Erdaushub am Wochenende nicht abtransportiert werde, seien Bagger samstags und sonntags damit beschäftigt, „die Erde auf der Lagerfläche hin- und herzutragen“. Montags gebe es dann zusätzlich Krach beim Abholen. Die von der Stadt gegründete Stadtbahn-Europaviertel-Projektbaugesellschaft (SBEV) versuche kontinuierlich, die Belastung so gering wie möglich zu halten, sagt Sprecher Ingo Kühn. „Wir machen das unabhängig von Beschwerden.“ Unternommen werde in Abstimmung mit dem Regierungspräsidium alles, „was technisch und verhältnismäßig machbar ist“.

So lasse die SBEV bereits prüfen, wie die Tunnelbelüftung weniger störend gestaltet werden kann. Denkbar sei etwa, die „Schallwege zu optimieren“ und Rohre anders zu führen, sagt Kühn. Fast täglich stünde die Projektgesellschaft im Dialog mit den Bürgern.

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