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Kunstrasen gefordert

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Von: Fabian Böker

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Kunstrasen steht auf der Wunschliste vieler Vereine ganz weit oben.
Kunstrasen steht auf der Wunschliste vieler Vereine ganz weit oben. © Michael Schick

Die CDU drängt auf einen neuen Belag für den alten Hartplatz. Das Sportdezernat kann noch nicht sagen, ob die Nieder-Eschbacher Anlage bereits 2019 saniert wird.

Der Ortsbeirat 15 gibt nicht auf: Die Entscheidung der Stadt, in diesem Jahr auf der Sportanlage in Nieder-Eschbach keinen Kunstrasenplatz zu bauen, sorgt noch immer für Unmut. Die CDU will das Thema daher bei der kommenden Sitzung am Freitag, 10. August, noch einmal auf die Agenda setzen. In einem Antrag fordert sie den Magistrat auf, „unverzüglich mit der baureifen Planung und Ausschreibung eines Kunstrasenplatzes als Ersatz für den Hartplatz zu beginnen“. Der Bau solle dann „zeitnah in 2019“ erfolgen.

Als Grund nennt die Fraktion die zunehmende Belastung für die Sportanlage, auf der nun auch noch die Spiele der Football-Mannschaft Frankfurt Pirates ausgetragen werden. Außerdem leide der TuS Nieder-Eschbach unter Abgängen und Wechseln von Sportlern zu anderen Vereinen, die bereits einen Kunstrasenplatz bekommen haben.

Die Stadt hat das Ziel, bis 2021 jede Sportanlage in Frankfurt mit einem Kunstrasenplatz auszustatten. Wann welche Anlage an der Reihe sei, schlage das Sportamt dem Dezernat vor, erklärt Gerwin Fassing, Referent von Sportdezernent Markus Frank (CDU).

Soweit kann Rainer Drephal, der für die Freien Wähler im Ortsbeirat 15 sitzt, folgen. Doch warte er bis heute auf die Mitteilung eines Grundes, warum zum Beispiel Harheim nun einen Kunstrasen bekommt, obwohl der dortige Antrag viel später gestellt worden sei. Auch Ortsvorsteher Ernst Peter Müller (CDU) hat kein Verständnis. Er hätte zumindest gerne eine zeitliche Perspektive, die nicht in allzu ferner Zukunft liegen sollte. „Wir hängen in der Luft“, so seine Sicht auf den Status quo.

Zu den Gründen bleibt Gerwin Fassing vage. Man schaue sich zum Beispiel den Zustand der bestehenden Plätze und die Zahl der sie nutzenden Sportler an. Daraus habe sich dann für das laufende Jahr eine andere Priorisierung ergeben, von der die Sportanlagen in Harheim, Niederrad, Unterliederbach und Fechenheim profitieren. Zu den Plänen für 2019 kann Fassing noch nichts sagen, nur so viel: „Sie werden in den nächsten Wochen in den Geschäftsvorgang gehen.“

Der Ortsbeirat 15 trifft sich am Freitag, 10. August, ab 19.30 Uhr im Gemeindezentrum der kath. Kirche „Am Bügel“ St. Lioba, Ben-Gurion-Ring 16 a.

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