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Die Nacht der Museen spielt diesmal zum ersten Mal in der Neuen Altstadt.

Nacht der Museen

Kunst, Party und ein Special Guest bei der Nacht der Museen

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Über 40 Kulturinstitutionen sind bei der Nacht der Museen dabei. Sogar das Gesundheitsamt feiert wie das Allerheiligenviertel und die Altstadt seine Premiere.

Der Special Guest bei der Nacht der Museen ist das Gesundheitsamt. „Special Guest“ ist der Ausdruck von Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD), als sie am Donnerstag im Kurzdurchlauf das umfangreiche Programm zur diesjährigen Nacht der Museen vorstellt. Über 40 Kulturinstitutionen in Frankfurt, Offenbach und Eschborn öffnen am Samstag, 11. Mai, von 19 bis 2 Uhr wieder ihre Pforten. Es gibt ganz viel Kunst, Party und eben Dinge, die es sonst in den Museen am Tage nicht so gibt.

Special ist das Gesundheitsamt nicht nur, weil es just kein Museum ist, sondern weil es – wie überhaupt das Allerheiligenviertel – auch zum ersten Mal dabei ist. Geplant war das Gebäude in der Breiten Gasse erst als Großbordell, dann als private Herzklinik, bis dann schließlich vor zehn Jahren das Gesundheitsamt einzog. „Die Besucher der ,Nacht der Museen‘ dürfen, wenn sie eine unserer Führungen machen, auch auf unsere ansonsten nicht öffentliche Dachterrasse“, erzählt Matthias Roos vom Gesundheitsamt. Gezeigt wird auch die Grafik-Ausstellung „Wie aus Wolken Spiegeleier werden“ des Künstlers Carolus Horn. „Er zeichnete auch weiter, als er bereits an Demenz erkrankt war“, sagt Roos. Zudem werden Badesalz-Legende Henni Nachtsheim und Altkanzlersohn Walter Kohl bei einer Talkrunde zum Thema Depression und Suizidprävention als Gäste diskutieren (22.30 Uhr).

Auch erstmals dabei ist die neue Altstadt: Noch vor der offiziellen Eröffnung im August können die Besucher einen Blick in das neue Struwwelpeter-Museum werfen sowie das neue Stoltze-Museum besuchen. Auch die sehr beliebte Kaiserpfalz Franconofurd mit den ältesten erhaltenen Gebäuderesten Frankfurts ist geöffnet. In Bockenheim tritt die Dresden Frankfurt Dance Company im Senckenberg-Museum auf, im Zoo, neue Pinguinanlage, gibt es peruanische Klänge.

Polka-Sounds ertönen im Haus der Stadtgeschichte in Offenbach. Im Ledermuseum stehen Handtaschen im Fokus. Wer beim Quiz abliefert, kann ein schniekes Exemplar gewinnen.

Zur Info

Das „Nacht-der-Museen“-Ticket kostet 14 Euro und ist in allen teilnehmenden Häusern sowie bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Die Familienkarte ist für 29 Euro erhältlich.

Es ist zugleichFahrkarte für die nächtlichen Shuttle-Busse, die historische Straßenbahn und das Shuttle-Schiff, das zwischen Städel und Eisernem Steg verkehrt. Alle Infos: nacht-der-museen.de und unter der Hotline 069 / 97460 555. 

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