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Internationaler Frauentag

Kundgebung an der Hauptwache

  • Friederike Tinnappel
    VonFriederike Tinnappel
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Breites Bündnis thematisiert sexuelle Gewalt und die vielen Ungerechtigkeiten im Erwerbsleben. Außerdem werden gängige Rollenklischees hinterfragt.

Occupy, Jusos, Gewerkschaftsbund und Verdi, die Deutsche Kommunistische Partei, der Verein Frauen helfen Frauen und noch viele mehr laden für den Internationalen Frauentag am Mittwoch, 8. März, 16 Uhr, zur Kundgebung an der Frankfurter Hauptwache ein. Im Aufruf zur Demonstration weist das „Frankfurter Frauentagsbündnis“ darauf hin, dass die Kluft zwischen Männern und Frauen bei der „wirtschaftlichen Teilhabe“ zugenommen hat. Sollte, so eine Prognose des Weltwirtschaftsforums aus dem Jahr 2005, die Gleichberechtigung damals noch innerhalb von 118 Jahren verwirklicht werden, dauert es inzwischen 170 Jahre.

Beim Thema Sexismus stellt das Frauenbündnis klar, dass „sexuelle Ausbeutung und Sexismus nicht sexy“ sind. Prostitution und Pornographie, aber auch Filme wie 50 Shades of Grey würden sexuelle Gewalt verharmlosen. Gewalt durch Partner oder Familie sei weltweit die Todesursache Nummer 1 für Frauen. Gewalt müsse als Fluchtgrund anerkannt werden.

Das Netzwerk Carerevolution, das sich für eine faire Verteilung der Familien- und Hausarbeit einsetzt, wird der David-Statue an der Hauptwache eine Schürze mit der Forderung verpassen, sie wolle einen „gleichen Anteil an der Sorgearbeit“ (Care) übernehmen. „Ob das hilft, Rollenklischees aufzubrechen?“, fragt sich eine der Organisatorinnen. „Zumindest werden wir Spaß dabei haben.“

Frauen nutzen Weiterbildungsangebote selten

Die Frauen in der Nordweststadt feiern bereits zum zehnten Mal von 15.30 bis 18 Uhr im evangelischen Gemeindehaus, Karl-Kautsky-Weg 64. Außer Musik und Tanz werden ein Internationales Büffet und eine Kinderbetreuung geboten, Motto: „Die Nordweststadt ist bunt“.

Die Digitalisierung der Arbeitswelt hat die Vorsitzende des DGB Hessen-Thüringen, Gabriele Kailing, in einer Pressemitteilung thematisiert. „Wir brauchen mehr und bessere Weiterbildungsangebote, damit Frauen den digitalen Wandel für sich nutzen und auf eine gute berufliche Perspektive bauen können“, heißt es da. Noch würden Frauen Weiterbildungsangebote zu wenig nutzen – entweder weil sie in Teilzeit arbeiteten oder keine Kinderbetreuung fänden.

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