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Mit solchen Plakaten wirbt die Stadt Frankfurt für eine sichere Stimmabgabe.
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Mit solchen Plakaten wirbt die Stadt Frankfurt für eine sichere Stimmabgabe.

Abstimmung trotz Corona

Kommunalwahl in Hessen: Stadt Frankfurt verspricht sichere Stimmabgabe trotz Corona

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
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Die Kommunalwahl in Hessen findet unter Corona-Bedingungen statt. Die Stadt Frankfurt verspricht in einer Werbekampagne nun eine sichere Stimmabgabe.

Frankfurt – Trotz der Corona-Pandemie muss niemand aus Sorge vor einer Infektion auf die Stimmabgabe bei den Kommunalwahlen am 14. März verzichten: Das ist die zentrale Botschaft der Kampagne „Frankfurt wählt sicher“, mit der die Stadt Frankfurt auf die verschiedenen Möglichkeiten hinweist, die Zusammensetzung der Stadtverordnetenversammlung, der 16 Ortsbeiräte und der Kommunalen Ausländervertretung mitzubestimmen.

Besonders wies der für Wahlen zuständige Stadtrat Jan Schneider (CDU) bei der Präsentation der Plakate am Opernplatz auf die Möglichkeit hin, die Stimmen bequem und kontaktlos zu Hause abzugeben. Und das schon ab dem 1. Februar. „Nutzen Sie diese Möglichkeit“, sagte Schneider am Donnerstag. Und appellierte zugleich, möglichst früh die Unterlagen zu beantragen.

Kommunalwahl in Hessen: Frankfurter werden verstärkt Briefwahl nutzen

Die Stadt stellt sich darauf ein, dass deutlich mehr Menschen von der Briefwahl Gebrauch machen. Sie hat die Zahl der Briefwahlbezirke von 117 auf 140 erhöht. Eine Schätzung, wie stark der Anteil der Briefwähler:innen bei der Kommunalwahl sein wird, wollte Schneider aber noch nicht wagen.

Die Briefwahl werde so unaufwendig wie möglich sein, versprach der Dezernent, bevor er ein Plakat an einer Litfaßsäule anbrachte. So sei es etwa online sehr einfach möglich, die Unterlagen zu bestellen. Unter anderem führe ein QR-Code auf den Plakaten der Kampagne, die an rund 1200 Stellen im Stadtgebiet hängen sollen, direkt auf die Internetseite, auf der die Unterlagen beantragt werden können.

Kommunalwahl: Frankfurt bietet Drive-in-Wahllokale

Vor dem Hintergrund der Pandemie richtet die Stadt zudem erstmals eine Art „Drive-in-Wahllokal“ ein. An der Lange Straße in der Innenstadt sollen Wahlberechtigte die Unterlagen mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß abholen können, ohne ein Gebäude betreten zu müssen, und die Wahlbriefe einwerfen können.

Ausgezählt werden die Briefwahlstimmen wie bei den vergangenen Wahlen auf dem Messegelände. Diesmal hat sich die Stadt, wie Schneider berichtete, um die Abstandsregeln einhalten zu können, aber eine 50 Prozent größere Fläche gesichert.

Kommunalwahl: Persönliche Stimmabgabe in Frankfurts Wahllokalen sicher

Auch in den Wahllokalen werde es aber gefahrlos möglich sein, das Wahlrecht auszuüben, versicherte der für Wahlen zuständige Dezernent bei der Vorstellung der Kampagne. Dort werde streng auf die Einhaltung aller Hygiene- und Abstandsregeln geachtet.

In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt habe das Bürgeramt, Statistik und Wahlen dafür ein umfassendes Konzept erarbeitet *,sagte Schneider. Wahlhelfer:innen bekommen FFP2-Masken gestellt; Wahlberechtigte, die ihre Maske vergessen haben, sollen Einwegmasken erhalten. Die Stadt setzt zudem etwa auf Bodenmarkierungen, um die Abstände einzuhalten, und Desinfektionsmittel. In kleineren Wahllokalen würden zudem Plexiglasscheiben zum Schutz der Wahlhelferinnen und Wahlhelfer installiert, sagte Amtsleiter Oliver Becker. (Christoph Manus)

Die Wahl

Die Unterlagen für die Briefwahl können unter www.frankfurt.de/wahlen, per E-Mail an briefwahl@stadt- frankfurt.de oder postalisch beantragt werden, etwa mit dem Vordruck auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung.

In zwei Briefwahllokalen an der Lange Straße 25-27 in der Innenstadt und im Bürgeramt Höchst, Dalbergstraße 14, können Wahlberechtigte ab 1. Februar die Stimmzettel auch direkt ausfüllen und in die Urne werfen. An der Lange Straße können die Unterlagen zudem abgeholt und die Wahlbriefe eingeworfen werfen.

Wahlhelfer:innen sucht die Stadt noch. Wer mitmachen will, meldet sich per E-Mail an wahlvorstaende@stadt- frankfurt.de, unter Telefon 069 / 212 349 12 oder füllt ein Online-Formular auf www.frankfurt.de aus. Die Wahlhelfer:innen erhalten FFP2-Masken und eine Aufwandsentschädigung. cm

*fuldaerzeitung.de ist Teil von IPPEN-MEDIA.de

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