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Abgase kommen aus dem Auspuff eines Autos.

IHK zu Diesel in Frankfurt

IHK kritisiert Dieselkompromiss

IHK-Hauptgeschäftsführer Matthias Gräßle fordert mehr Ausnahmeregelungen für Gewerbetreibende mit Diesel-Fahrzeugen, um wichtige Funktionen in der Stadt Frankfurt zu sichern.

Der jüngste Dieselkompromiss der Bundesregierung mit der Autoindustrie hilft den Frankfurter Autofahrern nach Auffassung der Industrie- und Handelskammer nicht. Die Zusagen zweier deutscher Hersteller zur Unterstützung von Nachrüstsätzen mit bis zu 3000 Euro griffen erst ab dem Jahr 2021, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Matthias Gräßle am Freitag. Die Fahrverbote für Dieselfahrzeuge mit der Euronorm 5 träten aber aller Voraussicht nach bereits am 1. September 2019 in Kraft.

Für viele Unternehmen und Pendler habe sich mit dieser zeitlichen Lücke die Hoffnung auf einen Weiterbetrieb ihrer Fahrzeuge weiter verringert, so Gräßle. Ohnehin blieben die Fahrverbote für noch ältere Diesel sowie Benziner der Euronormen 1 und 2 unverändert.

„Damit wird die Fahrverbotszone in Frankfurt für einen Großteil von Fahrzeugen nicht mehr erreichbar sein.“ Die IHK verlangte Ausnahmeregelungen für die Gewerbetreibenden, um wichtige Funktionen in der Stadt zu sichern. (dpa)

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