Frankfurt-Eschersheim

Kritik an Bahnausbau

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Ein Aktionsbündnis informiert über den geplanten Ausbau der Main-Weser-Bahnstrecke.

Das Aktionsbündnis „Ba(h)nane“ macht weiter mobil gegen den Ausbau der Main-Weser-Bahnstrecke durch Frankfurt und die Wetterau. Bei einer öffentlichen Mitgliederversammlung wollen die Aktivisten am Sonntag, 7. April, über das aus ihrer Sicht längst nicht feststehende Projekt informieren.

Es sind viele Fragen, die die Ausbaugegner umtreiben. Etwa, warum die Bauwerke für den Baustellenverkehr, allen voran die Abfahrt von der B3 in Bad Vilbel und die Behelfsbrücke über die Nidda in Harheim, noch nicht begonnen wurden. Oder warum es „noch kein uneingeschränktes Baurecht auf der Strecke“ gebe, weil das „vielerorts zitierte Gerichtsverfahren zum Erschütterungsschutz noch nicht rechtskräftig“ sei. Dabei geht es um Klagen gegen die Besitznahme von Grundstücken entlang der Strecke, die seit Jahren vor Gerichten verhandelt werden. Anfang des Jahres war ein Urteil gefallen, zugunsten der Bahn. Doch die Kläger, so das Bündnis, werden in die nächste Instanz gehen.

Die „Ba(h)nane“ kritisiert zudem die gestiegenen Kosten des Ausbaus, so dass „von Wirtschaftlichkeit hier keine Rede mehr sein“ könne. Es gebe mehrere „völlig ungelöste Probleme“ mit unbekannten Folgen. Wie einen vermeintlich unstabilen Untergrund oder angeblich fehlende wasserrechtliche Genehmigungen.

Am Sonntag will das Bündnis zeigen, „welche gravierenden Mängel wir nutzen wollen, um das Projekt noch zu Fall zu bringen“. Dafür werde noch Unterstützung gebraucht, in Form von Mitgliedschaft oder Spenden.

Die Versammlungbeginnt am Sonntag, 7. April, um 15 Uhr in der Großen Turnhalle des TV Eschersheim, Maybachstraße 14.

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