Stadtnaturführer

Kreuz und quer und rundherum

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"Kreuz und quer durch den Frankfurter Grüngürtel" ist ein preisgekröntes Werk. Es enthält laut Jury "alles, was ein gutes Buch ausmacht".

Dieses Buch ist nicht irgendein Stadtnaturführer – es ist „Deutschlands schönstes Regionalbuch 2017“. Dazu hat es eine Jury des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und der Stiftung Buchkunst im Herbst gekürt. Warum? Es enthält laut Jury „alles, was ein gutes Buch ausmacht“, wie der Verlag berichtete: „Die gelungene Aufmachung, schöne Fotos, ein wertiger Einband, übersichtliche Karten, informative Wegbeschreibungen und viele Einkehr-Tipps für den Leser gaben den Ausschlag, das Buch auf den 1. Platz zu wählen.“

Was steht drin? Ganz vorn und ganz hinten zeigt der handliche Band den Grüngürtel, wie er sich um Frankfurt rankt. Dann geht es rein ins grüne Vergnügen. Warum hat sich die Stadt diesen Pflanzenrand zugelegt? Das erklärt ein Kapitel. Und vor allem: Was kann man damit anfangen? Beispielsweise „spazieren, wandern, strolchen“. 67 Kilometer lang ist der Grüngürtel-Rundwanderweg. Als Start und Ziel legt „Kreuz und quer“ die Anlegestation der Mainfähre zwischen Schwanheim und Höchst fest. Aber alle dürfen natürlich in den Rundkurs einsteigen, wo sie wollen. 25 Touren haben die Fachleute aus Naturschutz, Landschaftsplanung und Wissenschaft ausgetüftelt (19 zum Wandern, sechs zum Radeln), 100 Tipps geben sie zu den Themen Natur, Kultur und Jahreszeiten. 15 Themen schneiden sie an, etwa Tiere, Streuobstwiesen und Picknickrezepte. Und 18 Landschaften des Grüngürtels stellen sie extra vor.

Aber das Spannendste sind natürlich, wenn man einmal das System durchdrungen hat, die Touren. In der beiliegenden großen Wanderkarte ist auch der abgebrannte Goetheturm noch eingezeichnet. Völlig zu Recht. Er wird ja bald wieder dort stehen.

Stadt Frankfurt (Hrsg.): „Kreuz und quer durch den Frankfurter Grüngürtel“, Cocon-Verlag, 288 Seiten mit Karte, 16,80 Euro

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