Brandsanierung

Ja zum Korea-Garten in Frankfurt

  • Thomas Stillbauer
    vonThomas Stillbauer
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Der Magistrat macht den Weg zur Sanierung nach dem Brandanschlag von 2017 frei. Der Feuerteufel läuft vermutlich immer noch frei herum.

Drei Jahre nach dem Brandanschlag auf den Koreanischen Garten am Grüneburgpark hat der Magistrat am Freitag die Pläne zum Wiederaufbau des zerstörten Morgentaupavillons genehmigt. Die Arbeiten soll eine südkoreanische Baufirma ausführen. Für die Holzkonstruktion, Dach, Bodenplatten, Mauern und Fundamente werden Kunsthandwerker Originalteile anfertigen, die dann per Schiff nach Frankfurt kommen.

Die Republik Korea unterstützt das Vorhaben mit 150 000 Euro. Das Geld half bereits bei der Teilsanierung des Gartens; der Wiederaufbau des Pavillons und der Pflaumenlaube schließt die Arbeiten ab. Projektkosten insgesamt: eine halbe Million Euro.

Der Koreanische Garten war 2017 wie weitere Frankfurter Holzbauwerke in Brand gesteckt worden; der Täter ist bis heute unbekannt. Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD äußerte sich froh über die Sanierung. Südkoreas Generalkonsul Chang Rok Keum nannte den Garten „ein Symbol für die freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen Korea und der Stadt Frankfurt“.

Der Wiederaufbau verzögerte sich wegen der Corona-Pandemie. Die Arbeiten werden vor Ort frühestens im Herbst beginnen und etwa zwei Monate dauern.

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