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Kontinuität bei Frankfurt School of Finance

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Von: George Grodensky

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Nils Stieglitz bleibt Präsident der Frankfurt School of Finance & Management.
Nils Stieglitz bleibt Präsident der Frankfurt School of Finance & Management. © Michael Schick

Stiftungsrat beruft Präsident Nils Stieglitz für zweite Amtszeit. Seit er das Ruder hält, steuert die private Hochschule stramm auf Wachstumskurs.

Der Stiftungsrat der Frankfurt School of Finance & Management hat Nils Stieglitz für weitere fünf Jahre zum Präsidenten berufen. Am 1. April 2023 tritt er seine zweite Amtszeit an. Die erste sei überaus erfolgreich gewesen, lobt der Ratsvorsitzender Rainer Neske: „Nils Stieglitz hat die Entwicklung der Frankfurt School zu einer international sichtbaren, forschungsstarken Wirtschaftsuniversität entschieden vorangetrieben und ihre Finanzkraft gestärkt.

So habe die private Hochschule ihren Umsatz von 75,9 Millionen Euro (2018) auf 87 Millionen Euro im vergangenen Jahr steigern können. Stieglitz habe zeitgemäße neue Studiengänge und Wahlmodule eingeführt. Drei neue Forschungszentren wurden unter seiner Ägide gegründet. Auch sei die Fakultät auf 71 Mitglieder gewachsen. 2018 seien es noch 55 gewesen. Die Forschungsförderung durch Bundesministerien und das Land Hessen stieg von 2019 bis 2021 um 70 Prozent auf 3,58 Millionen Euro. Themen der geförderten Projekte sind unter anderem Digitalisierung, Sustainable Finance und der Aufstieg Chinas.

Wenig verwunderlich also, dass die Hochschule in den vergangenen Jahren in nationalen und internationalen Rankings in höhere Lagen geklettert ist. 2021 begrüßte die Frankfurt School 1207 Erstsemester in den Bachelor- Master- und MBA-Studiengängen, 2018 waren es 885. Auch die nebenberuflichen Weiterbildungsprogramme sind nachgefragt: Im Jahr 2021 begannen 1445 Erstsemester in diesen Programmen.

Stieglitz selbst lobt das Team und hegt weiter ambitionierte Pläne. „Wir wollen uns zur führenden Business School in Europa entwickeln, die wissenschaftliche Exzellenz mit wirksamer Finance- und Management-Ausbildung vereint.“ Rund 3000 Studierende besuchen aktuell die Hochschule, 4000 sollen es werden, plant Stieglitz für seine Einrichtung, die außer dem Frankfurter Campus an der Adickesallee am Alleenring noch Studienstandorte in Hamburg, München und Düsseldorf unterhält.

Stieglitz, Jahrgang 1973, hat Volkswirtschaftslehre in Marburg studiert und dort auch promoviert. An der University of Southern Denmark wirkte er im Forschungsgebiet Strategisches Organisationsdesign. 2012 kam der Volkswirt an die Frankfurt School und stieg schnell zum Leiter des Management-Departments auf. sky

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