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Die Stadt Frankfurt will Ansteckungen mit Corona bei der Kommunalwahl verhindert. Deswegen plant sie jetzt ein Drive-In-Wahllokal.
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Die Stadt Frankfurt plant ein Drive-In-Wahllokal für die Kommunalwahl. Damit sollen Corona-Infektionen verhindert werden. (Symbolbild)

Kommunalwahl in Frankfurt

Wegen Corona: Frankfurt plant Drive-In-Kommunalwahl

  • Florian Leclerc
    vonFlorian Leclerc
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Die Stadt Frankfurt trifft erste Vorbereitungen für eine Kommunalwahl im Pandemie-Modus. Um Corona-Infektionen zu vermeiden, soll die Stimmabgabe per Drive-in möglich sein.

  • Die Stadt Frankfurt möchte Infektionen mit dem Corona-Virus bei der Kommunalwahl am 14. März verhindern.
  • Außer den gewohnten Briefwahlen soll es bei der Kommunalwahl in Frankfurt ein Drive-In-Wahllokal geben.
  • Die Stadt Frankfurt plant weitere Schutzmaßnahmen gegen Corona bei der Kommunalwahl.

Mit dem Auto zum Zentralen Wahlamt fahren, sich durchs geöffnete Fenster die Unterlagen reichen lassen, im Auto abstimmen und den Wahlbrief in einen Kasten am Gebäude einwerfen: Bei der Kommunalwahl am 14. März wird das in Frankfurt möglich sein

Briefwahl und Drive-In-Wahllokal sollen Sicherheit der Kommunalwahl in Frankfurt erhöhen

Das „Drive-in-Wahllokal“ ist eine der durch die Corona-Pandemie bedingten Neuerungen, die Wahldezernent Jan Schneider (CDU) am Montag im Rechtsausschuss der Stadtverordneten vorstellte. Oberstes Ziel sei es, eine sichere Kommunalwahl in Frankfurt zu ermöglichen.

Wegen der Corona-Pandemie rechnet Schneider mit deutlichem Anstieg bei der Briefwahl. Die Zahl der Briefwahllokale in Frankfurt wird von 115 auf 140 erhöht. Die Unterlagen können ab 1. Februar in der Langen Straße abgeholt werden. Der Betrieb im benachbarten Bürgeramt soll dadurch reduziert werden. In der Langen Straße kann ebenso wie im Bürgeramt Höchst an der Dalbergstraße auch direkt gewählt werden.

Stadt Frankfurt plant bei der Kommunalwahl weitere Schutzmaßnahmen gegen Corona

Vor allem geht es jetzt darum, genügend Wahlhelferinnen und -helfer zu finden. Viele ältere Menschen, die für gewöhnlich in den Wahllokalen aushelfen, könnten diesmal nicht kommen. Es werde auch an den Urnen jede Menge Schutzvorkehrungen geben, sagte der Dezernent. Etwa Plexiglasscheiben zwischen den Plätzen der Wahlhelfer:innen, Spender mit Desinfektionsmittel oder Markierungen auf dem Boden, die Abstände anzeigen.

Das Endergebnis der Kommunalwahl wird am Abend des 14. März nicht feststehen. Das hat aber nur bedingt mit dem Coronavirus zu tun, wie Schneider ausführte. Wie bei der Kommunalwahl üblich, werden zuerst die Stimmzettel ausgezählt, auf denen nur eine Liste angekreuzt ist, also weder kumuliert noch panaschiert wurde. Die Auszählung der Stimmzettel, auf denen mehrere Kandidat:innen angekreuzt sind, soll erst am Montag beginnen. Da das Team dabei nicht zu eng sitzen kann, dürfte das einige Tage dauern. Spätestens am 24. März soll das Ergebnis feststehen. (Florian Leclerc)

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