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Die Frankfurt SPD hat deutlich schlechter abgeschnitten als sich Parteichef Mike Josef, hier beim Parteitag im Sommer, erhofft hatte.
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Die Frankfurt SPD hat deutlich schlechter abgeschnitten als sich Parteichef Mike Josef, hier beim Parteitag im Sommer, erhofft hatte.

Kommunalwahl

Kommunalwahl Frankfurt: SPD-Fraktion schrumpft massiv

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
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Die Frankfurter Sozialdemokraten verlieren bei der Kommunalwahl sechs Sitze. Mehrere bekannte Stadtverordnete werden nicht mehr im Römer vertreten sein.

Die Frankfurter SPD wird künftig nur noch mit 16 Stadtverordneten im Frankfurter Römer vertreten sein. Nach dem vorläufigen Endergebnis hat sie bei der Kommunalwahl 17 Prozent der Stimmen geholt. Das ist das schlechteste Ergebnis seit dem Zweiten Weltkrieg. Nach Grünen und CDU stellt die SPD nur noch die drittgrößte Fraktion im Stadtparlament. Bei der Kommunalwahl 2016 hatte sie noch 22 Sitze ergattern können und war knapp hinter der CDU auf Platz 2 gelandet.

Die SPD im Römer wird auch ein sehr anderes Gesicht haben als bisher. Von den derzeitigen Stadtverordneten sind sicher nur Kristina Luxen, Ursula Busch, Abdenassar Gannoukh, Roger Podstatny, Thomas Bäppler-Wolf, Holger Tschierschke, Gregor Amann und Jan Klingelhöfer künftig im Stadtparlament vertreten. Dabei gelang es Bäppler-Wolf von Platz 29 auf der Kandidatenliste, Klingelhöfer sogar von Platz 35 nach vorne kumuliert und panaschiert zu werden.

Juso-Sprecher Simon Witsch zieht für die Frankfurter SPD ins Stadtparlament

Der neuen Fraktion werden zudem die stellvertretende Frankfurter SPD-Vorsitzende Sylvia Kunze, Anna Pause, bisher Fraktionschefin im Ortsbeirat 1, Hüseyin Sitki, bekannt als Leiter des türkischen Filmfestivals, sowie Omar Shehata, Vorsitzender der AG Migration und Vielfalt im Unterbezirk, und der Juso-Sprecher Simon Witsch angehören.

So gut wie sicher im Stadtparlament sind die Juso-Sprecherin Viktorija Krželj, Almuth Meyer von der Bürgerinitiative Nordend-Bornheim-Ostend und die Stadtverordnete Stella Schulz-Nurtsch. Sie dürften anstelle von Spitzenkandidat und Parteichef Mike Josef, Bildungs- und Integrationsdezernentin Sylvia Weber und Kulturdezernentin Ina Hartwig einziehen, die aller Voraussicht nach die Wahl nicht annehmen, um weiter hauptamtliche Stadträt:innen zu bleiben.

Der frühere Landtagsabgeordnete Sieghard Pawlik hat es nicht erneut in den Römer geschafft

Von den SPD-Politiker:innen, die es nicht mehr geschafft haben, ist der frühere Landtagsabgeordnete Sieghard Pawlik wohl der bekannteste. Für den wohnungspolitischen Sprecher der SPD reichte es trotz des aussichtsreichen Listenplatzes 17 nicht. Nicht länger dem Stadtparlament angehören wird zudem etwa Roland Frischkorn, der Vorsitzende des Sportkreises Frankfurt. Knapp nicht gereicht hat es auch für Esther Gebhardt, frühere Vorsitzende des evangelischen Regionalverbands. Sie könnte im Lauf der Wahlperiode nachrücken.

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