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Mehr Bäume in der Stadt wünschen sich fast alle Parteien
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Mehr Bäume in der Stadt wünschen sich fast alle Parteien

Wahlprüfstein: Umwelt

Kommunalwahl Frankfurt: Die Positionen zum Thema Umwelt

  • Thomas Stillbauer
    VonThomas Stillbauer
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Welche Lösungen haben die Frankfurter Parteien für die Klimakrise. Ein Überblick über die Programme zur Kommunalwahl.

Kommunalwahl Frankfurt: CDU-Positionen zur Umweltpolitik

10 000 neue Bäume sollen in den nächsten fünf Jahren wachsen, einen Baum verspricht die CDU zudem für jede Neubürgerin und jeden Neubürger, am Straßenrand, im Park oder im Stadtwald.

Stellplätze sollen mit großkronigen Bäumen beschattet werden, damit die geparkten Autos sich weniger stark aufheizen.

„Nilgansmanagement“ soll gewährleisten, dass Menschen auf innerstädtischen Erholungsflächen vor den Tieren geschützt werden und Grünanlagen sauber bleiben.

Eine Frankfurter Steuer auf die Verwendung von Plastikbechern soll Plastikmüll reduzieren.

Von der Passivhausbauweise soll es in Einzelfällen Ausnahmen geben, um zu verhindern, „dass weitere Unternehmen wegen überzogener Bauanforderungen in das Umland von Frankfurt umziehen müssen und das Wohnen in unserer wachsenden Stadt unnötig weiter verteuert wird“.

Das FR-Video zur Umweltpolitik im Römer

Kommunalwahl Frankfurt: SPD-Positionen zur Umweltpolitik

Mindestens 10 000 Bäume sollen in der kommenden Wahlperiode im städtischen Bereich wachsen.

Aus Autostellplätzen sollen jedes Jahr 365 neue Straßenbaumstandorte werden, für mehr Schatten und mehr Verdunstungskühle in heißen Sommern.

Brachliegende Freizeitgärten will die SPD an Familien vermitteln, Schrebergärten vor struktureller Bebauung schützen.

Ein Sofortprogramm mit fünf Millionen Euro und zusätzlichem Personal

soll die Pflege der Grünflächen und Parks sichern helfen. Nach dem Münchener Modell soll eine Stadtanleihe soziale und ökologische Projekte fördern.

Die Wallanlagen erhalten eine Aufwertung als Rückgrat innerstädtischen Lebens mit Spielangeboten, Liegewiesen, schattigen Orten, Flanierwegen und mit einem durchgängigen Radweg. Bürger:innen und Expert:innen werden mit einem „wettbewerblichen Verfahren“ beteiligt.

Kommunalwahl Frankfurt: Positionen der Grünen zur Umweltpolitik

Der Klimaschutz soll ins Zentrum der Politik rücken.

Die Klimaallianz erhält als zusätzliches Ziel, dass Frankfurt bis zum Jahr 2035 klimaneutral wird.

Das Umweltdezernat soll in ein Dezernat für Umwelt und Klimaschutz weiterentwickelt werden.

Umstellung auf 100 Prozent Ökostrom für alle kommunalen öffentlichen Gebäude, die Stadtverwaltung und die Eigenbetriebe, den öffentlichen Nahverkehr und Unternehmen, an denen die Stadt beteiligt ist. Sanierungsfahrpläne für alle städtischen Gebäude.

Ein Forschungsprojekt „Grüne Stadt der Zukunft“ soll mit Expert:innen und Bürger:innen Konzepte für eine klimaresiliente Stadt entwickeln.

Der Plusenergiehaus-Standard wird gefördert gemeinsam mit den Wohnungsgesellschaften.

Kalt- und Frischluftschneisen dürfen nicht verschlossen werden.

Kommunalwahl Frankfurt: FDP-Positionen zur Umweltpolitik

Für jeden gefällten Baum sollen drei neue Bäume gepflanzt werden. Nachpflanzungen für gefällte Bäume sind nicht nur an der ursprünglichen Stelle möglich, sondern im ganzen Stadtviertel.

„Grüne Zimmer“ werden abgelehnt wegen zu hoher Kosten. Das Geld soll für Pflanzungen im öffentlichen Raum genutzt werden.

Die Luftqualität soll durch Aufklärung, Technologie und Anreize verbessert werden. Wer ein Auto abschafft, erhält als Belohnung einen Zuschuss zum Elektrofahrrad.

Ausbau des Fernwärmenetzes, Neubau von Nahwärmenetzen, wo kein Anschluss an das Fernwärmenetz möglich ist. Versorgung durch erneuerbare Wärmequellen oder Abwärme, etwa aus Rechenzentren.

Ein Umweltinformationszentrum berät Bürger:innen, Vereine und Unternehmen zu Umweltfragen samt regelmäßigen Themensprechstunden, stadtweiten Aktionen und Informationstagen.

Kommunalwahl Frankfurt: Positionen der Linken zur Umweltpolitik

Die Stadtentwicklung soll unter einem strikten Klimavorbehalt weitergehen. Die Linke will den Klimanotstand ausrufen und ein klimaneutrales Frankfurt bis zum Jahr 2035 schaffen.

Neue Rechenzentren werden nur noch mit nachhaltiger Abwärmenutzung und einem hohen Grad an Energieeffizienz genehmigt.

Die Mainova muss statt Kohle und Gas ein großes Solarprogramm für Frankfurt auflegen, Strom-, Gas- und Fernwärmepreise transparent gestalten. Das Sperren von Strom, Gas, Wasser und Fernwärme durch städtische Energieversorger soll aufhören.

Verstärkte Brauchwassernutzung in Neubaugebieten sowie für Gewerbe, Landwirtschaft und Grünbewässerung.

Eine städtische Strategie zur Vermeidung von Plastik und Verpackungsmüll.

Wildtiere in Zirkussen sind in Frankfurt verboten.

Wahl-Kompass hilft bei der Entscheidung

Sie sind sich noch nicht sicher, wen Sie am 14. März wählen wollen? Sie möchten die Programme der Parteien vergleichen? Hilfe bietet der Wahl-Kompass der FR, den die Universität Münster entwickelt hat. Dabei haben die Listen zu 30 Thesen Stellung genommen.

Zum Wahl-Kompass

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