Kochkunstmuseum

Kochkunstmuseum eröffnet Dauerausstellung

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Das Deutsche Museum für Kochkunst und Tafelkultur präsentiert eine Auswahl seiner Sammlung.

Das Deutsche Museum für Kochkunst und Tafelkultur liegt etwas versteckt hinter der Zeil, im Holzgraben 4; man muss aber erst klingeln, bevor die Glastür sich öffnet.

Das Museum , seit 2015 in Frankfurt, sehe sich in der Tradition des Kochkunstmuseums des Internationalen Verbands der Köche, das von 1909 bis 1937 in Frankfurt existierte, sagt Jakob Schirmböck, der im Museum arbeitet und durch den Raum im fünften Stock führt. Zunächst zu den Speise- und Menükarten, von denen das Museum rund 70.000 besitzt. Unter anderem für Diners mit Charles de Gaulle, Konrad Adenauer oder Helmut Kohl. Zu einem Anlass wurde Pilzkraftbrühe, Glattbuttfilet, Lamm unter der Senfkruste und Apfelcharlotte serviert.

Tische und Stühle aus dem Café Gruber, das früher in der Feuerbachstraße im Westend war, stehen an einer Seite des Raums, die Uniformen für Kellner hängen an der Garderobe.

Ein modernes Objekt , ein Solargrill, steht im Zentrum. „Mit dem kann man ohne Probleme im Garten ein Steak braten“, sagt Schirmböck. Solange die Sonne scheint. 

Info

Deutsches Museum für Kochkunst und Tafelkultur, Holzgraben 4, sonntags: 15 bis 17 Uhr. Eröffnung der neuen Dauerausstellung am 27. August, 19 Uhr. Eintritt 4,50/2,50 Euro ermäßigt. www.tafelkultur.com

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