Dachzeile

Koalition in Frankfurt hält – vorerst

  • Georg Leppert
    vonGeorg Leppert
    schließen
  • Christoph Manus
    Christoph Manus
    schließen

Die CDU ist empört über das Verhalten von Oberbürgermeister Peter Feldmann. An der Koalition hält sie dennoch fest.

Im Frankfurter Römer setzen CDU, SPD und Grüne ihre Koalition trotz massiver Differenzen fort. Die CDU entschied sich gegen einen Ausstieg aus dem Bündnis, der nach dem Eklat in der Stadtverordnetenversammlung zur Debatte gestanden hatte.

CDU-Parteichef Jan Schneider, Magistratsgruppensprecher Uwe Becker und Fraktionschef Nils Kößler griffen vor allem Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) am Montag vor Journalisten scharf an. Feldmann hatte am Donnerstagabend im Stadtparlament Ordnungsdezernent Markus Frank (CDU) wegen des vielen Mülls auf Straßen und Plätzen scharf kritisiert, ihm dann aber kein Rederecht erteilt, sodass Frank auf die Vorwürfe nicht antworten konnte. Dieses Verhalten sei „das Schäbigste und Niederträchtigste, was ich in den vergangenen 25 Jahren in Magistrat und Stadtverordnetenversammlung erlebt habe“, sagte Becker. Dennoch halte die CDU „aus Verantwortung für Frankfurt“ an der Koalition fest. Gerade in der Corona-Krise brauche Frankfurt eine handlungsfähige Stadtregierung.

OB Peter Feldmann (SPD) verzichtete auf neue Angriffe gegen die CDU. Er lobte, „dass nunmehr alle Parteien zur Sacharbeit zurückkehren wollen“. geo/cm

Weitere Berichte und Kommentar auf den Seiten F2/F3

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare