+
Reduzierung von Flugreisen ist eine Möglichkeit, das Klima zu schonen.

Klimawette

Klimawette motiviert Rhein-Main

  • schließen

Auch die Volkshochschule beteiligt sich jetzt mit Preisen für die Teilnehmenden. Eine stetig wachsende FR-Familie spart gemeinsam CO2.

Klima schützen und gewinnen: Für unsere nach wie vor fantastisch engagierten Leserinnen und Leser gibt es einen weiteren Grund, an der Klimawette teilzunehmen: Die Volkshochschule möchte uns unterstützen. Sie hat in der Rubrik Studium Generale drei passende Vorträge im Programm.

Es geht um Ursachen des Klimawandels, Auswirkungen und Handlungsmöglichkeiten aus Sicht der deutschen Koordinierungsstelle des Weltklimarats, des Deutschen Wetterdienstes und des Fachzentrums Klimawandel und Anpassung. Die Vorträge mit Diskussion am 3., 10. und 17. März haben die Kursnummern 0010-24, 0010-25 und 0010-27. Wir verlosen unter den Teilnehmenden an der Klimawette für jeden Kurs zwei Karten (Gewinner plus Begleitung).

Außerdem gibt es 25 Coffee-to-go-Mehrwegbecher und 25 Klimasparbücher zu gewinnen – und natürlich vor allem eine gesündere Zukunft. Die Preisträger ziehen wir nach Abschluss der Wette; sie läuft bis einschließlich 20. Februar.

Mit im Lostopf ist auf jeden Fall Ulrike Neißner aus Frankfurt. „Hallo liebes Team, ich finde die Aktion klasse und schreibe gerne, was wir bereits machen und für dieses Jahr planen“, steht in ihrer freundlichen E-Mail. Die Familie wohnt seit 2001 in einem Passivhaus, erwärmt Wasser mit Solarenergie und im Winter mit einem Holzpelletofen, erzeugt seit 2009 Strom mittels einer Solaranlage, hat alle Leuchtmittel auf LED umgerüstet, kompensiert Flugreisen, erntet eigenes Obst und Gemüse.

In diesem Jahr kommen hinzu: vorwiegend vegane Ernährung; Kauf eines E-Bikes mit Lastenanhänger für Einkäufe; das Auto, das sich fünf Parteien teilen, wird nur noch in Ausnahmefällen genutzt; Kauf eines Seniorentickets für den ÖPNV; Reduzierung von Flugreisen. „Gerne verfolgen wir die Diskussion und nehmen weitere Anregungen auf“, schreibt Ulrike Neißner.

Thomas Zeh aus Darmstadt berichtet uns von seinem Einsatz gegen das unnötige Laufenlassen von Fahrzeugmotoren, das er häufig erlebt. Er rät allen, die Verursacher auf diese Ordnungswidrigkeit anzusprechen (auch wenn er da oft auf Ignoranz stößt) und hat sich in der Sache schon an den ADAC gewandt.

Dorothea Korn und Norbert Mielke leisten diesen sympathischen Beitrag: „Wir essen kein Fleisch, fliegen nicht und treffen viele liebe engagierte Menschen bei XR und Klimattac.“ XR heißt: Extinction Rebellion.

„Liebes FR-Team“, schreibt, ebenfalls sympathisch, Wolfgang Bargon aus Schwalbach, „wir haben im Dezember unseren Zweitwagen verkauft.“ Der verbliebene Kleinwagen fahre mit vier Litern Super 100 Kilometer. „Für uns wäre ein Tempolimit 100 auf Autobahnen kein Problem“, zumal der Wagen dank RMV-Jobtickets meist steht. Mit Heizung und Licht wird sparsam umgegangen. Stromverbrauch: 2500 kWh/Jahr im Einfamilienhaus mit drei Personen. Eine Photovoltaikanlage ist in Planung. Besten Dank an alle.

Machen Sie mit, mailen Sie uns Ihren Beitrag: online@fr.de. Alles Wissenswerte zur Klimawette unter www.fr.de/klimawette.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare