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Seit 2019 gehen die jungen Klimaschützerinnen und -schützer in Frankfurt auf die Straße. Michael Schick
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Seit 2019 gehen die jungen Klimaschützerinnen und -schützer in Frankfurt auf die Straße. Michael Schick

Fridays for Future

Klimastreik in Frankfurt: Im Klimacamp können Aktivistinnen und Aktivsten übernachten

  • Helen Schindler
    VonHelen Schindler
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Die „Fridays for Future“ errichten für ihren Streik am Freitag ein Klimacamp an der Weseler Werft. Bis zu 1000 Streikende können dort unterkommen - Essen und W-LAN gibt’s gratis.

Schon jetzt haben mehr als 70 Ortsgruppen angekündigt, zum zentralen Klimastreik am 13. August nach Frankfurt zu reisen. Die Aktivistinnen und Aktivisten kommen aus ganz Deutschland an den Main – entsprechend viele von ihnen brauchen deshalb eine Übernachtungsmöglichkeit vor Ort. Deswegen hat „Fridays for Future“ in Frankfurt sich etwas überlegt: das Klimacamp an der Weseler Werft.

„Die Idee ist, eine Infrastruktur für diejenigen, die von weiter weg anreisen, bereitzustellen“, sagt Peter Odrich von der Frankfurter Ortsgruppe der „Fridays for Future“-Bewegung. Wer an der Weseler Werft, wo bis Sonntag noch das Theaterfestival Sommerwerft stattfand, übernachten will, ist angehalten, Zelt, Isomatte und Schlafsack mitzubringen. Für diejenigen, die kein eigenes Zelt haben, sammeln die Aktivistinnen und Aktivisten Zelte. Das laufe gut, sagt Odrich, der auch darauf hinweist, dass es auch eine Bettenbörse gebe: Dort stellen Frankfurterinnen und Frankfurter ihre Wohnung zum Übernachten zur Verfügung.

„Im Camp haben wir die Infrastruktur für bis zu 1000 Leute geschaffen“, erzählt Odrich. Ob wirklich so viele kommen, weiß er nicht. Der jüngst angekündigte Streik der Deutschen Bahn könnte die Anreise für einige erschweren.

In Abstimmung mit dem Frankfurter Gesundheitsamt hat „Fridays for Future“ ein Hygienekonzept entwickelt. Das Gelände an der Weseler Werft sei theoretisch offen, man müsse aber einen negativen Corona-Test vorzeigen, versichert Odrich. Ordnerinnen und Ordner kontrollierten das vor Ort.

Das Camp soll ein Ort der Vernetzung sein, aber auch als Rückzugsort vor und nach der Demonstration dienen. WLAN gibt es kostenlos und das Team der Ada-Kantine, eine solidarische Kantine auf dem alten Uni-Campus in Bockenheim, wird für die Klimaaktivistinnen und -aktivisten kochen.

Angeboten werden auch Bildungsangebote und Workshops rund um das Thema Klimagerechtigkeit. „Und vieles wird sich sicher auch spontan ergeben, wenn die Leute da zusammenkommen und Ideen austauschen“, ist Odrich überzeugt.

Ab dem heutigen Mittwoch wird das Camp aufgebaut, ab Donnerstag können die Aktivistinnen und Aktivisten anreisen. Bis mindestens Samstag, vielleicht sogar Sonntag soll es bestehen bleiben.

Im Vorfeld hat „Fridays for Future“ den Kontakt zu einigen Kiosks in der Umgebung der Weseler Werft gesucht, den Kioskbesitzern erklärt, was man vorhabe und vor allem Mate, ein beliebtes Getränk bei den jungen Aktivistinnen und Aktivisten, vorbestellt. „Wir haben einen guten Kontakt zu den Kioskbesitzern“, sagt Odrich. „Sie haben auch Flyer für unseren Streik aufgehängt.“

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