+
Es geht um mehr Klimaschutz und weniger Kohlestrom.

„Students for Future“

Klimastreik auch an der Frankfurter Goethe-Uni

  • schließen

Die studentische Initiative „Students for Future“ Frankfurt ruft für die kommende Woche dazu auf als Teil der bundesweiten Klimastreikwoche auch den universitären Lehrbetrieb an Hochschulen zu bestreiken. 

Die studentische Initiative „Students for Future“ Frankfurt ruft für diese Woche (25. bis 29. November) dazu auf, als Teil der bundesweiten Klimastreikwoche von „Fridays for Future“ auch den universitären Lehrbetrieb an Hochschulen zu bestreiken.

„In weit über 40 Städten wird der Klimastreik auf die Hochschulen übertragen, weil es angesichts der Dringlichkeit der Klimakrise keine Zeit für Routine und weitere Ausreden gibt“, so Katharina Halweg von Students for Future (SFF).

Sie fordern deswegen alle Studierenden und Dozierenden dazu auf, in dieser Woche den gewöhnlichen universitären Betrieb zu bestreiken und ihre Veranstaltungen ausfallen zu lassen. Dafür planen sie ein alternatives Programm mit Vorträgen, Filmen und Diskussionen zur Klimakrise an der Frankfurter Goethe-Universität, das für alle Interessierten offen ist.

So gibt es am heutigen Dienstag von 14.30 bis 15.30 Uhr den Workshop: „Einführung zur Klimagerechtigkeit“ im Raum PEG 1.168 auf dem Campus Westend. Von 16 bis 18 Uhr geht es um „Die Klimafrage als gesellschaftliche Prüfung“ im Raum 2.109 (Seminarhaus).

Ein zentraler Punkt soll die studentische Vollversammlung am Mittwoch von 11 bis 14 Uhr im Casino-Festsaal sein. Dabei seien alle 47 000 Studierenden der Goethe-Universität stimmberechtigt. Dort soll über Forderungen der Studierenden an die Hochschule und Politik abgestimmt werden. Auch das Präsidium der Goethe-Universität hat sich zum Klimastreik an der Hochschule geäußert. Die Unileitung begrüßt, dass die Frage des Klimaschutzes auch in der Lehre an der Hochschule berücksichtigt werde. „Entsprechend unseres Lehrverständnisses wollen wir die Studierenden nicht nur wissenschaftlich qualifizieren, sondern sie zugleich zu mündigen BürgerInnen heranbilden, die in der Lage sind, auch komplexe Sachverhalte kritisch zu durchdringen und gesellschaftliche Verantwortung innerhalb wie außerhalb der Hochschule zu übernehmen.“

Außerdem sei es gut, wenn Dozenten ihre Lehrveranstaltung in dieser Woche in besonderer Weise auf die „Klimafrage“ bezögen. „Nicht sinnvoll erscheint es dem Präsidium dagegen, dass reguläre Lehrveranstaltungen entfallen.“ Wenn Dozenten mit ihren Studierenden einzelne Lehrveranstaltungen vor- oder nachholten und keine Nachteile für den Einzelnen damit verbunden seien, sei das aber möglich.

Das Präsidium unterstütze die Vollversammlung der Studierenden im Rahmen seiner Möglichkeiten. Es hat allerdings keine generelle Freistellung von Lehrveranstaltungen und Prüfungen ausgesprochen. Gleichwohl bittet das Präsidium alle Lehrenden, nach Möglichkeit zu berücksichtigen, dass Studierenden, die die Vollversammlung besuchen, keine Rechtsnachteile im Rahmen ihres Studiums entständen.

Die Klimastreikwoche gipfelt am Freitag in der Teilnahme an dem globalen Klimastreik. Students for Future Frankfurt ruft alle dazu auf, sich um 12 Uhr am Zoo oder der Bockenheimer Warte zu versammeln und an der Demonstration teilzunehmen.

Am 29. November steht der nächste globale Aktionstag der Fridays for Future an. Die Frankfurter Ortsgruppe will offensiver werden und den Ablauf auf der Zeil stören.

Das komplette Programmsteht unter: https://studentsforfutureffm.jimdofree.com

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare