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Fridays for Future-Protest (Archiv)

Fridays for Future

Klimaprotest vor der EZB in Frankfurt

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Kurz vor der Europawahl geht die Protestbewegung   noch einmal in Frankfurt auf die Straße. Demonstriert wird an diesem Freitag auf der ganzen Welt.

Kurz vor der Europawahl am kommenden Sonntag macht die Klima-Protestbewegung „Fridays for Future“ noch einmal mit aller Kraft mobil. Für kommenden Freitag, 24. Mai, ruft die Frankfurter Ortsgruppe der Schülerbewegung ab 12 Uhr zu einer Demo vom Willy-Brandt-Platz am Main entlang bis zur Europäischen Zentralbank auf.

Der Protest ist Teil eines zweiten weltweiten Aktionstages der „Fridays for Future“, an dem junge Menschen in mehr als 100 Ländern nicht zur Schule oder an die Uni, sondern für mehr Klimaschutz auf die Straße gehen wollen. Allein in Deutschland sind Proteste in mehr als 230 Städten mit mehreren Zehntausend Teilnehmern geplant, in Hessen auch in Darmstadt, Wiesbaden und Marburg. Einen ersten globalen Protest hatte es im März gegeben.

Hilfe von der Kirche

Bundesweit und in ganz Europa steht die Wahl zum Europaparlament im Fokus der Proteste. „Wir sagen nicht ohne Grund, dass die Europawahl eine Klimawahl ist“, sagt Lou, eine Schülerin aus Oldenburg. „Das neugewählte EU-Parlament ist das letzte, was mit einer konsequenten Klimapolitik die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens und des 1,5-Grad-Ziels sicherstellen kann.“

Die Frankfurter Aktivisten wollen zur EZB ziehen, weil sie als europäische Institution symbolisch für den politischen Kurs der EU steht. Auch in Brüssel, Straßburg und Luxemburg soll vor den dort ansässigen EU-Institutionen protestiert werden. Im Anschluss an die Demonstration in Frankfurt ist noch ein Bühnenprogramm an der Weseler Werft geplant, wobei unter anderem die Band „OK Kid“ auftreten soll.

Unterdessen bekommen die jungen Aktivisten weitere Unterstützung: Die evangelische Kirche in Hessen und Nassau ist dem Netzwerk „Churches for Future“ beigetreten, um sich mit den politischen Zielen der „Fridays for Future“ zu solidarisieren.

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