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Der Dottenfelder Hof ist ein Partner der Aktionswoche für das Klima.

Klimaschutz

Schlemmen für die Umwelt

  • Thomas Stillbauer
    vonThomas Stillbauer
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Klimagourmet bittet diesmal digital zur verlängerten Aktionswoche. An mehr als 30 Angeboten können Interessierte vom 10. bis zum 20. September teilnehmen.

Welche Publikumsveranstaltung mit Tradition muss in diesem Jahr anders ablaufen als im vorigen Jahr? Jede. Und wofür müssen wir auch unter Corona-Verhältnissen besonders intensiv kämpfen? Für den Klimaschutz. Nun denn: Hier kommt die Klimagourmet-Woche 2020, vom 10. bis zum 20. September – anders als gewohnt, aber unvermindert wichtig.

Los geht’s am Donnerstag, 10. September, beispielsweise mit dem Angebot, Klimaheldin oder Klimaheld zu werden. Tags darauf wird ein sowohl solidarischer als auch vegetarisch-veganer Mittagstisch gedeckt. Am Sonntag, 13. September, gibt es den Film „What the Health!“ über die Folgen der Ernährung zu sehen und zu diskutieren. Später suchen Radlerinnen und Radler nach der essbaren Stadt, gärtnert eine Gruppe fürs Klima, gibt es eine digitale Führung durch die Bienenstöcke des Museums Angewandte Kunst. Insgesamt stehen mehr als 30 Angebote auf dem Programm – auch für Schulen und andere Bildungseinrichtungen.

Klimagourmet gibt es seit zehn Jahren unter dem Dach des Frankfurter Energiereferats. Es geht um Ernährung, die dem Klima nicht schadet, sondern dabei hilft, weniger Kohlendioxid in die Atmosphäre zu stoßen. Besonders große Aufmerksamkeit gewinnt das Thema seit 2014 in der jährlichen Klimagourmet-Woche. Aber anders als in den Vorjahren heißt sie diesmal gar nicht so. Die „Woche“ wich der neuen Bezeichnung: Klimagourmet 2.0. Das passt optisch ganz gut, weil sie bisher immer hieß: Klimagourmet-Woche 17, dann 18, dann 19 – und jetzt eben: 2.0. Ein Hinweis darauf, dass es sehr digital zugeht.

„Dieses Jahr ist in vieler Hinsicht besonders“

„Dieses Jahr ist in vieler Hinsicht besonders“, schicken die Leute vom Energiereferat voraus. Die Akteure des Klimagourmet-Netzwerks hätten daher ihre Kreativität intensiv eingesetzt, um ein besonderes Programm zu entwickeln. Eben eines, „das in die digitale Welt expandiert“.

Das bedeutet: Man kann beispielsweise auf digitale Art Klimaheldin oder Klimaheld werden, indem man sich am 10. September bei der Verbraucherzentrale meldet (eine der vielen Partnerinnen im Netzwerk) und sich auf eine Entdeckungsreise durch die Welt der nachhaltigen und klimabewussten Ernährung schicken lässt. Oder man sieht sich in einem Videotutorial an, wie sich Reste aus dem Kühlschrank zu delikaten Wraps veredeln lassen.

Aber es gibt auch weiterhin analoge Angebote, bei denen echte Menschen zusammenkommen, natürlich stets mit Rücksicht auf die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln: ein Frühstück bei den Stadtfarmern von der Kooperative etwa, einen Besuch auf dem Dottenfelderhof oder eine „Patate-Soirée“, einen Kartoffelabend also, im Ginnheimer Kirchplatzgärtchen mit der Klimawerkstatt.

Das ganze Programm gibt es hier: www.klimagourmet.de. Und dazu viele Tipps für klimabewusste Genießer.

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