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Eine Photovoltaikanlage in Heddernheim.
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Eine Photovoltaikanlage in Heddernheim.

Klimaschutz

Klimaentscheid Frankfurt will Strom vom Dach

  • Thomas Stillbauer
    VonThomas Stillbauer
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Die Initiative fordert mehr Solaranlagen, um Mietwohnungen zu versorgen. Der Ausbau gehe viel zu langsam.

Dieser Montag ist gewissermaßen ein Sonntag – der internationale Tag der Sonne, 1978 ausgerufen vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen. Ein guter Anlass, an die Kraft der Sonne zu erinnern, sagt sich die Initiative Klimaentscheid Frankfurt. Und besonders an die Möglichkeiten, die die Sonnenkraft für eine umweltfreundliche Stromversorgung bietet.

Die Leute vom Klimaentscheid arbeiten daran, die Stadt zu einem schnelleren Umsteuern zu bewegen, um Frankfurt so bald wie möglich klimaneutral zu machen – und damit die Erderwärmung zu begrenzen.

Fast die Hälfte aller klimaschädlichen Treibhausgasemissionen in Frankfurt seien strombedingt, berichtet die Initiative. Zugleich gebe es ein riesiges Solarpotenzial: „Die Dächer sind leer.“ Da sollten Sonnenkollektoren drauf.

Das Ziel: Ein Netzwerk für sogenannten Mieterstrom installieren – der selbstverständlich auch Mieterinnen zur Verfügung steht –, um die Menschen kostengünstig und klimaschonend mit Energie zu versorgen. „Erst 0,34 Prozent des gesamten Strombedarfs von Frankfurt werden durch innerstädtisch installierte Photovoltaikanlagen gedeckt“, sagt Sven Nagel vom Klimaentscheid. Der Anteil sei sogar rückläufig, weil Bevölkerungszahl und Rechenzentren wüchsen, der Ausbau von Photovoltaik aber stocke.

Wenn Frankfurt das vorhandene Solarpotenzial nutze, könne die Stadt mindestens ein Drittel ihres Strombedarfs lokal selbst erzeugen. Die Frankfurter Energieversorgerin Mainova wurde 2019 für ihr Modell, Mieter:innen mit Strom vom Dach zu versorgen, mit dem Deutschen Solarpreis ausgezeichnet.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz der Bundesregierung reiche aber zur Förderung nicht aus, kritisiert der Klimaentscheid. ill

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