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Haushühner vor ihrem Stall in privater Bodenhaltung.

Klimawette

Klima-Tipp: Bio-Eier von den eigenen Hühnern

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Die Klimawette geht in den Endspurt: Noch bis Donnerstag sind gute Ideen gefragt. Wer mitmacht, kann nur gewinnen - auch interessante Preise.

Schönes Wochenende, liebe Leserinnen und Leser. Passend dazu: die jüngsten Beiträge zur Klimawette. „Ich finde die Aktion hervorragend und hoffe, dass sich noch viele Leser beteiligen und das Umdenken in klimafreundliches Verhalten dadurch weiter wachsen wird“, schreibt uns Jutta Dräxler aus dem Frankfurter Nordend. Was hat sie vor?

„Ich werde in 2020 weniger Auto fahren. Bisher bin ich jährlich durchschnittlich 8000 Kilometer gefahren. Im Januar 2020 bin ich an keinem Tag Auto gefahren. In Zukunft werde ich das Auto an 1-2 Tagen benutzen, um schwere Sachen einzukaufen oder in den Garten zu fahren.“

Außerdem will sie keine Plastikflaschen mehr kaufen, Obst und Gemüse nur lose, Stoffbeutel benutzen: „Plastik vermeiden, wo es irgend geht, ist das Motto.“ Im Hause Dräxler ist kein elektrisches Gerät auf Standby, der Warmwasserboiler wird nur bei Bedarf auf 60 Grad geheizt, ansonsten steht der Regler auf 35.

„Gerne würde ich erfahren, wie viel CO2 mit den oben genannten drei Punkten eingespart werden kann“, schreibt sie. Das wird wieder unser Wettpartner, das Energiereferat, ausrechnen. Es hat ja gegen die FR gewettet, wer binnen eines Monats mehr CO2-Einsparung zustande bringt. Bis zum 20. Februar läuft die Wette noch. Wer sich mit seinem Beitrag beteiligt, kann gewinnen: Es gibt Mehrwegbecher als Preise, Klimasparbücher, Klimavorträge bei der Volkshochschule und einen Besuch in der FR-Redaktion. Die Chance hat auch Rainer Schmidt, FR-Abonnent aus Norddeutschland, den wir natürlich auch gern als Vorbild nehmen. „Ich habe eine Photovoltaikanlage auf dem Dach und freue mich, wenn bei Sonnenschein nicht nur Strom für den Eigenbedarf gespart, sondern auch ins Netz eingespart wird“, schreibt er. Hervorragende Formulierung: ins Netz sparen. Sonnenkollektoren machen Warmwasser, eingekauft wird meist mit dem E-Bike, verreist mit der Bahn. Fleisch gibt’s zwei Mal im Monat, Bio-Eier von den eigenen Hühnern – und möglichst kein Plastik. Sauber, Herr Schmidt.

Gisela Degenhardt aus Kassel verzichtet auf Müllbeutel und nimmt lieber die Papiertüten vom Brötchenkauf vom Wochenende. „Weil der Restmüll inzwischen so wenig geworden ist und angefangen hat zu müffeln, lange bevor die Tüte voll war, haben wir gleich 2 Problemchen gelöst.“

Clever! Alle Infos zur Wette: www.fr.de/klimawette.

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