Protest

Klima-Bündnis protestiert gegen die IAA

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Das Bündnis „Sand im Getriebe“ kündigt für Sonntag, 15. September, „kreative Blockaden vor den Eingängen“ an.

Das klimaaktivistische Bündnis „Sand im Getriebe“ kündigt zur Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) auf dem Frankfurter Messegelände eine „Aktion zivilen Ungehorsams“ an. Es plant, wie es am Montag mitteilte, für den zweiten Publikumstag der Messe, Sonntag, 15. September, „kreative Blockaden vor den Eingängen“. „Die Aktivistinnen und Aktivisten wollen friedlich, entschlossen und bunt gegen das Auto als zentrales Verkehrsmittel protestieren“, heißt es.

Das Bündnis, dem etwa Attac, Climate Justice, Gruppen von „Ende Gelände“ und Extinction Rebellion angehören, fordert autofreie Innenstädte, mehr Raum für Fußgänger und Radfahrerinnen sowie einen flächendeckenden kostenlosen Nahverkehr. Die Politik schlafe, obwohl die Zeit immer knapper werde. „Wir jagen mit Vollgas in die Heißzeit“, wird eine Sprecherin zitiert. Doch Politik und Autoindustrie führten eine Politik des „Weiter so“. „Angesichts der Klimakrise müssen wir einen Schritt weiter gehen und die Verkehrsrevolution selbst auf die Straße bringen.“

Schon am Samstag, 14. September, wird es massiven Protest gegen die IAA geben. Sechs Umweltverbände rufen, wie die FR berichtete, zu Großdemonstrationen für eine Verkehrswende auf. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Campact, Deutsche Umwelthilfe, Greenpeace, Naturfreunde und VCD planen mehrere Protestzüge durch die Frankfurter Innenstadt, die mit einer Kundgebung vor dem Messegelände enden sollen.

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