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Kletterzentrum Frankfurt: Die Wände empor

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Kletterer Enno Hess hat es drauf.
Kletterer Enno Hess hat es drauf. © Peter Jülich

Im Kletterzentrum des Alpenvereins können sich alle Menschen an den unterschiedlichsten Wänden und Routen ausprobieren.

Wer das erste Mal klettern geht, bekommt von den Anweiserinnen und Anweisern als erstes immer die Dreipunktregel eingetrichtert: Zwei Hände und ein Fuß an der Wand. Oder Zwei Füße und eine Hand an der Wand, um den Körperschwerpunkt so nahe wie möglich an der Wand zu halten. Ganz wichtig auch: Das richtige Einklinken in das Sicherungsseil und das richtige Abseilen. Dann kann der Spaß für groß und klein im Kletterzentrum des Deutschen Alpenvereins (DAV) der Sektion Frankfurt auch schon beginnen.

Seit der Eröffnung der Halle im Mai 2013 ist die Zahl der Mitglieder von rund 5000 auf mittlerweile 12 000 gestiegen. „Damit sind wir der drittgrößte Verein in Frankfurt“, freut sich Olaf Starke, Betriebsleiter des Kletterzentrums im Stadtteil Preungesheim. Das Sportklettern bei den Olympischen Spielen in Tokio das erste Mal als Sportart dabei war, hat „uns auf jeden Fall nach vorne gebracht“. Die Menschen, die das erste Mal ins Kletterzentrum sind, wollen etwas Neues ausprobieren und sich bewegen.

Das Kletterzentrum

Das Kletterzentrum des Deutschen Alpenvereins der Sektion Frankfurt in der Homburger Landstraße 283 hat montags bis sonntags von 9.30 bis 22.30 Uhr geöffnet. Informationen gibt es unter: kletterzentrum-frankfurtmain.de

Vor allem ist es bei jedem Wetter möglich, vertikal in die Höhe zu gehen. Die Außenwand benutzen im Winter nur die Hartgesottenen. Die Indoorkletterfläche beträgt 1169 Quadratmeter bei einer Wandhöhe von 14 Metern. Hinzu kommt eine Boulderfläche von 248 Quadratmetern. Beim Bouldern wird ohne Sicherheitsgurt geklettert und versucht Routenrätsel zu lösen. Insgesamt gibt es im Kletterzentrum 302 verschiedene Routen zu klettern. „Wir haben viele moderne Griffe angeschafft und schauen, das wir von außen immer wieder Schrauber holen, die neue Routen setzen“, berichtet Starke.

Während der Weihnachtsferien gab es gut besuchte Klettercamps für Kinder. Auch Menschen mit Einschränkungen haben beim DAV die Möglichkeit zu klettern. Seit neuestem gibt es einen sogenannten Sicherheitsautomaten, der das Klettern auf eigene Faust ermöglicht wenn der oder die Partner:in mal nicht kann. „Es handelt sich dabei um eine magnetische Wirbelstrombremse“, erklärt Starke. Ein Band wird automatisch nach oben gezogen, in das man sich einklinkt. Nach dem Klettern komme man sanft unten wieder an.

Das Kletterzentrum des Deutschen Alpenvereins der Sektion Frankfurt in der Homburger Landstraße 283 hat montags bis sonntags von 9.30 bis 22.30 Uhr geöffnet. Informationen gibt es unter: kletterzentrum-frankfurtmain.de

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