Geburten

Für die Kleinsten

Die Babylotsen wollen sich mehr vernetzen. Ziel des Qualitätsverbunds ist es,   den Austausch über Fachfragen und Erfahrungen zu fördern.

Der Kinderschutzbund in Frankfurt ist Gründungsmitglied des Qualitätsverbunds Babylotsen. In dem neuen Verein haben sich deutschlandweit vier Krankenhäuser und vier Institutionen zusammengetan.

Die Babylotsen Frankfurt nehmen schon auf den Geburtshilflichen Stationen von sieben Krankenhäusern Kontakt mit Familien auf, um passgenaue Unterstützungsangebote zu vermitteln. Die Idee der Babylotsen entstand in Hamburg. Inzwischen gibt es sie an 38 Kliniken. Ziel des Qualitätsverbunds ist es, das Konzept für andere Standorte gut übertragbar zu machen sowie den Austausch über Fachfragen und Erfahrungen zu fördern.

Von den rund 13 200 Geburten in Frankfurt sind laut Babylotsen-Koordinatorin Nicola Küpelikilinc mindestens 85 Prozent über das Angebot der Babylotsen informiert worden. Rund 20 der Familien von Neugeborenen haben das Angebot ihr zufolge angenommen.

Träger des Angebots ist in Frankfurt der Kinderschutzbund. Er stellt auch die neun Babylotsinnen an, die sich 6,5 Stellen teilen. Finanziert werden sie in Frankfurt von Stiftungen und der Stadt.

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