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In den Kitas ist derzeit nicht viel los.
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In den Kitas ist derzeit nicht viel los.

Frankfurt

Kitas in Frankfurt zählen zehn Kinder mit Corona-Infektion

  • Hanning Voigts
    vonHanning Voigts
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Die Kitas in Frankfurt sind derzeit nicht stark von Corona betroffen. Im Falle einer nachgewiesenen Infektion wünschen sich Eltern mehr Informationen.

Trotz des Corona-Ausbruchs in einer Frankfurter Kita mit insgesamt 13 infizierten Personen scheinen Betreuungseinrichtungen für Kinder derzeit keine allzu große Rolle beim Infektionsgeschehen in der Stadt zu spielen. Wie eine Sprecherin des Gesundheitsdezernats der Frankfurter Rundschau am Freitag auf Anfrage sagte, seien aktuell zehn Kinder aus zehn verschiedenen Einrichtungen aktiv mit dem Coronavirus infiziert. Es würden also durchaus vereinzelt Infektionen in Kitas festgestellt, es gebe aber abgesehen von dem bekanntgewordenen Fall „keine größeren Ausbrüche“, sagte die Sprecherin.

Elternbeirat zufrieden

Die vergleichsweise niedrige Zahl von Infektionen in Krippen, Horts und Kindergärten könnte auch damit zusammenhängen, dass wegen des derzeit geltenden Lockdowns viele Eltern ihre Kinder selbst betreuen und sie nicht in die Kitas bringen. Aus dem Bildungsdezernat hieß es am Freitag, zuletzt seien zwischen 30 und 85 Prozent der Kinder in die Frankfurter Einrichtungen gekommen; die Auslastung variiere bei den einzelnen Trägern also sehr stark.

Diese Daten sind allerdings schon etwas älter, sie stammen vom 21. Januar. Das nächste Treffen von Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) mit den Kitaträgern ist für das Ende der nächsten Woche vorgesehen, dann soll es eine neue Übersicht geben.

Thomas Krohn, Vorstand des Gesamtelternbeirats der städtischen Kinderzentren Frankfurts, sagte der FR, er habe den Eindruck, „dass sich die Lage bei den Eltern beruhigt, dass man sich durchaus arrangiert hat in den letzten Monaten“. Die Hygienekonzepte in den Einrichtungen griffen offenbar, auch das städtische Gesundheitsamt komme seiner Aufgabe nach und handele bei einzelnen Infektionsfällen.

Er höre immer wieder davon, dass Eltern sich im Falle einer nachgewiesenen Infektion mehr Informationen wünschten oder die jeweils ergriffenen Maßnahmen nicht ganz verstünden, sagte Krohn. Der Datenschutz sei aber natürlich zu bedenken, und über Quarantäne oder Schließungen müssten letztlich Expert:innen entscheiden.

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