Ökumene

Der Kirchentag in Frankfurt startet mit einem großen Straßenfest

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In Frankfurt werden bis zu 150 000 Besucher erwartet. Dafür braucht es Quartiere und jede Menge Helfer.

Eineinhalb Jahre vor dem Start des Ökumenischen Kirchentags in Frankfurt haben die Vorbereitungen an Fahrt gewonnen. Aktuell geht es um die Organisation eines großen Straßenfestes mit bis zu 300 Ständen, mit dem der Kirchentag eröffnet werden soll.

Der „Abend der Begegnung“ in der Frankfurter Innenstadt soll das Leben in der Region Rhein-Main und den zahlreichen Kirchengemeinden vorstellen. Die Organisatoren sind gerade dabei, die möglichen Standbetreiber zu finden.

Der Ökumenische Kirchentag in Frankfurt ist der dritte seiner Art. Er soll vom 12. bis 16. Mai 2021 stattfinden. Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und das katholische Bistum Limburg laden gemeinsam dazu ein. Auch die Bistümer Mainz und Fulda sowie die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck sind dabei. Die Veranstalter rechnen mit bis zu 150 000 Teilnehmern.

Quartiere gesucht

Für diese werden zahlreiche Quartiere gesucht. Die Hotelkapazitäten alleine würden kaum ausreichen. Pfarreien oder Kirchengemeinden sind deshalb eingeladen, ein Gemeinschaftsquartier in einer Schule in Frankfurt oder Offenbach zu betreiben. Gebraucht werden dafür jeweils rund 25 Personen, die den Einlass in die Schulen regeln, Nachtwachen organisieren, das Frühstück für die Gäste zubereiten oder Gute-Nacht-Cafés veranstalten.

Koordiniert werden soll die Großveranstaltung von einem Projektbüro, das Anfang Februar nächsten Jahres am Danziger Platz eröffnet wird. Interessierte können sich aber auch schon jetzt auf der Internetpräsenz des Ökumenischen Kirchentags informieren.

Leitwort „schaut hin“

Die Beauftragte der hessen-nassauischen Kirche für das Großereignis, Miriam Küllmer-Vogt, machte in ihrem Bericht vor der gerade in Frankfurt tagenden Synode der EKHN auf das Motto des Kirchentags aufmerksam. Mit „schaut hin“ sei ein klares Leitwort festgelegt, „das auffordert, Mensch und Schöpfung in den Blick zu nehmen und mutig zu handeln“. Hauptthemen seien Spiritualität, Zusammenleben, Frieden und Macht. Dazu würden derzeit Unterthemen und Programmformate ausgearbeitet, erklärte Küllmer-Vogt.

Am 9. Februar nächsten Jahres sollen in den Gemeinden bereits erste Gottesdienste mit Blick auf den Ökumenischen Kirchentag gefeiert werden. 

Informationenzum Kirchentag gibt es unter www.oekt.de

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