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Barbara Scharf vom Kinderbüro mit Wunschzetteln der Weihnachtsgeschenk-Aktion.
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Barbara Scharf vom Kinderbüro mit Wunschzetteln der Weihnachtsgeschenk-Aktion.

Frankfurt

Kinderbüro in Frankfurt erfüllt Weihnachtswünsche

Mit der Weihnachtsaktion des Kinderbüros in Frankfurt können wieder Wünsche erfüllt werden. Interessierte können sich ihre Wunschkarte an mehreren Standorten abholen.

Es ist Vorweihnachtszeit in Frankfurt, und das bedeutet: Die Suche nach Geschenken geht bei vielen wieder los. Während sich bei manchen Familien am Weihnachtsabend die Pakete unter dem Baum türmen werden, gibt es andere, bei denen es nicht einmal für ein Geschenk für die Kinder reicht. Laut Bildungsdezernentin Sylvia Weber kommen etwa ein Viertel der Kinder in Frankfurt aus einkommensschwachen Familien, und die Pandemielage dürfte diese Situation noch verschärft haben. Mit der Aktion „Ihr Weihnachtsgeschenk für Frankfurter Kinder“ des Kinderbüros können Frankfurter:innen auch in diesem Jahr wieder Kindern aus einkommensschwachen Familien Weihnachtswünsche erfüllen.

Während beim Start der Aktion im Jahr 1996 etwa 600 Kinder beschenkt wurden, sind es mittlerweile fast 5000. Und die Wünsche der jungen Frankfurter:innen sind wahrscheinlich so vielseitig wie die Kinder, die dahinterstecken. Neben einer Feenkrone und einem Bastelset gibt es in diesem Jahr auch sehr außergewöhnliche Wünsche, etwa einen Metalldetektor.

Wie in jedem Jahr hängen die von den Kindern ausgefüllten Wunschkarten an verschiedenen Standorten in der Stadt. Dort können alle, die den Kindern gerne eine Freude machen möchten, eine Karte abnehmen, das darauf gewünschte Geschenk kaufen und einpacken. Die Wunschkarte kann dann noch mit einem persönlichen Gruß versehen werden. Zurückgegeben werden können die Weihnachtsgeschenke bis spätestens 16. Dezember in einem der Wunschbaumstandorte oder im Frankfurter Kinderbüro.

Die beteiligten Einrichtungen sind beispielsweise Frauenhäuser oder Wohnheime für Geflüchtete, aber auch Kindertagesstätten und Einrichtungen der Erziehungs-, Bewährungs- oder Drogenhilfe. Um an der Aktion teilnehmen zu können, müssen mindestens 80 Prozent der Kinder in der jeweiligen Einrichtung aus einkommensschwachen Haushalten kommen. Natürlich werden aber immer alle Kinder einer Einrichtung beschenkt, damit die Kinder keine Stigmatisierung und „keinen Stempel aufgedrückt bekommen“, betont Christine Noth vom Kinderbüro. Es wäre außerdem wichtig, dass sich an das angedachte Limit von 20 bis 25 Euro pro Geschenk gehalten werde. Sylvia Weber meint, die Aktion gehöre zu Frankfurt wie der Weihnachtsmarkt, und sagt: „Wir freuen uns, wenn wir gemeinsam wieder viele Kinderaugen zum Leuchten bringen können.“

Standorte und Informationen: www.kinderbuero-frankfurt.de

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