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Ein Gerüst aus Holz prägt die Fassade an der Ostseite des Zoo-Gesellschaftshauses im Siegerentwurf.
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Ein Gerüst aus Holz prägt die Fassade an der Ostseite des Zoo-Gesellschaftshauses im Siegerentwurf.

Kultur

Kinder-und Jugendtheater: Eine Holzfassade für das Zoo-Gesellschaftshaus

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Eine Jury kürt die Sieger des Architektenwettbewerbs für das Kinder- und Jugendtheater in Frankfurt. Es soll im Zoo-Gesellschaftshaus unterkommen.

Das Kinder- und Jugendtheater soll im Zoo-Gesellschaftshaus unterkommen. Darauf hat sich die neue Koalition verständigt. Ein Preisgericht hat nun die Sieger des Architektenwettbewerbs für den Bau des Theaters bestimmt.

Der Siegerentwurf kommt vom Büro Ortner & Ortner Baukunst aus Berlin. Das Preisgeld beträgt 87 500 Euro. Platz zwei belegt das Büro Hascher Jehle Assoziierte ebenfalls aus Berlin, den dritten Platz karlundp Gesellschaft von Architekten aus München.

Photovoltaik und Grün auf dem Dach

In der Jury-Begründung heißt es zum Siegerentwurf: „Aus Sicht der Theatermacher werden alle Nutzungsanforderungen in diesem Entwurf, wie beispielsweise Flexibilität und Multifunktionalität, realisiert. In der Summe setzt der Entwurf die angestrebten Ziele des offenen Hauses, der Flexibilität und angenehmen kindgerechten Atmosphäre hervorragend um.“ Die Jury wählte die Sieger unter 17 Entwürfen aus.

Wie Roland Duda vom Büro Ortner & Ortner Baukunst erläuterte, soll „ein Gartenhaus“ in die Ostseite des Zoo-Gesellschaftshauses integriert werden. Die Ostseite öffnet sich zum Zoo hin. Die markante Frontseite des denkmalgeschützten klassizistischen Gebäudes von 1875 bleibt erhalten.

An der Ostseite wird die Glasfassade mit begehbaren Balkonen durch eine Gerüststruktur ergänzt, die aus Holz bestehen soll, sowie Markisen zur Beschattung. Auf dem aufgestockten Dach sind Photovoltaikanlagen und eine Begrünung geplant. Die Stadtverordnete Mirianne Mahn (Grüne), die Teil des Preisgerichts war, äußerte die Sorge, die Glasfassade sei nicht ausreichend klimagerecht. „Die Kritik ist angekommen, das nehmen wir auf“, sagte Duda.

Ausstellung zu den Entwürfen

Im Inneren wird das Gebäude neu aufgeteilt. Nachträglich eingezogene Zwischengeschosse fallen weg. Das Erdgeschoss soll wieder 5,30 Meter hoch werden wie vor den Umbauten. Für das Kinder- und Jugendtheater sind zwei Säle vorgesehen, die sich zu einem großen verbinden lassen. Er soll gut 450 Plätze haben. Außerdem gibt es Räume unter anderem für Workshops und die Verwaltung und ein Café. Das Gebäude wird auch von der Zooverwaltung sowie vom Frankfurt Conservation Center genutzt. Das Fritz-Rémond-Theater kann bis auf weiteres bleiben.

„Das ist ein großer Schritt in Richtung Kinder- und Jugendtheater“, sagte Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD). In etwa zwei Jahren soll die Bau- und Finanzierungsvorlage fertig sein. Es wird mit Kosten von 13 Millionen Euro für das Theater gerechnet.

Ausstellung: Die Entwürfe sind bis 25. Juli im Zoo-Gesellschaftshaus, Alfred-Brehm-Platz 16, zu sehen. Geöffnet dienstags bis sonntags, 11 bis 19 Uhr.

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