Diebstahl

Kiloweise gestohlene Münzen gefunden

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Polizei sucht geschädigte Sammler - die sie überall in Deutschland verstreut vermutet. Bekiffter Lastwagen-Fahrer wurde durch Zufall mit der mutmaßlichen Beute gefasst - und soll an der Masche „falsche Polizeibeamte am Telefon“ mitgemischt haben.

Die Polizei sucht nach geprellten Numismatikern – das sind Menschen, die Münzen sammeln, oft sehr alte Menschen. Auf solche hatte sich offenbar der 36 Jahre alte Fahrer eines Lastwagens spezialisiert, der bereits im Juli 2018 auf der A3 von einer Polizeistreife angehalten worden war, weil er am Steuer gekifft hatte. Außer einem Joint fanden die Beamten aber auch noch eine neun Kilo schwere Tüte voller Münzen, bei denen es sich, wie die Ermittler vermuten, um Beute „aus Straftaten zum Nachteil älterer Menschen im Sinne von ,falsche Polizeibeamte am Telefon‘ handelt“. Die Taten sind wahrscheinlich deutschlandweit verübt worden, der genaue Herkunftsort der Münzen konnte bisher nicht bestimmt werden. Teile der Sammlung dürften wahrscheinlich aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen oder Rheinland-Pfalz stammen.

Noch immer sucht die Polizei nach den Münzenbesitzern, jetzt auch mit Hilfe des von Numismatikern eher skeptisch betrachteten Internets. „Einige Münzen weisen auffällige Merkmale auf“, sagt die Polizei und nennt „Sammlermünzen im Zusammenhang mit Olympischen Spiele von 1964-1978, Sonderprägungsmünzen der Stadt Monschau in der Eifel, Dankestafel von Adenauer an Mitarbeiter, einige Krügerrandmünzen“. Wer online einen Blick in die gute alte Zeit werfen will: https://k.polizei.hessen.de/372836866. 

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