Sozialbezirke

Kein Interesse an Reform

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Die Sozialbezirksvorsteher lehnen die Neuordnung ab. Sie sei nicht hilfreich.

Die Stadt ordnet ihre Sozialbezirke neu. In Griesheim, Höchst, Nied, Sossenheim und Unterliederbach könnte sich dadurch die Zahl der Sozialbezirksvorsteher verdoppeln, von bislang einem auf zwei pro Stadtteil. Wenn der Ortsbeirat 6 das so wünscht. Danach sieht es derzeit nicht aus. Zumindest haben sich die Sozialbezirksvorsteher nicht dafür ausgesprochen.

Die Arbeit hat sich verändert, berichtet Heinrich Michel, Vorsteher aus Griesheim. Die Probleme sind vielfältiger geworden. Da helfe es nicht, den Bezirk zu teilen. Wichtig sei es, ein gutes Team zu haben. Neun Sozialpfleger koordiniert Michel. Ausgelastet seien die, nicht überlastet.

Auch Helmut Frank, der Schwanheimer Vorsteher, und Marianne Grohmann aus Nied äußern sich entsprechend. Die Aufgaben: vielfältiger. Zu Problemen mit Verarmung kommen neue Aufträge, etwa geflüchtete Menschen zu integrieren oder Wohnungen barrierefrei zu machen. Zusätzliche Sozialbezirke: kein Bedarf.

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