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Kandidatur zur OB-Wahl: FDP sucht noch, Volt will nicht

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Von: Sandra Busch

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Wer zieht als neues Stadtoberhaupt in den Römer ein?
Wer zieht als neues Stadtoberhaupt in den Römer ein? © Oeser

Bei den Liberalen ist noch unklar, wer bei der OB-Wahl kandidieren wird. Volt stellt niemanden auf.

Wer die Nachfolge von Peter Feldmann (SPD) antritt, können die Frankfurterinnen und Frankfurter am 5. März entscheiden. Dann ist OB-Wahl. Und die meisten Parteien haben sich schon in Position gebracht und Kandidatinnen und Kandidaten aufgestellt. Nur die FDP nicht. Sie ist noch auf der Suche.

Bei ihrer Mitgliederversammlung am 7. Dezember soll eine OB-Kandidatin oder ein OB-Kandidat gewählt werden. Wie der Vorschlag des Vorstands lauten wird, „wird aktuell noch beraten“, sagt Sebastian Papke, der stellvertretende Kreisvorsitzende. Eine Vorstandssitzung gibt es noch diese Woche, aber „es ist die Frage, ob die ausreicht“. Möglicherweise wird auch noch nächste Woche beraten, wer sich mit der Konkurrenz aus den größeren Parteien messen soll.

Über einen Namen wird dabei immer wieder spekuliert: Yanki Pürsün. Der Fraktionsvorsitzende im Römer und Landtagsabgeordnete erlangte viel Aufmerksamkeit für seine beharrlichen Nachfragen in der Affäre um die Arbeiterwohlfahrt, und „ohne ihn wäre Peter Feldmann nicht als Oberbürgermeister abgewählt worden“, sagte Kreisvorsitzender Thorsten Lieb kürzlich bei der Mitgliederversammlung. Pürsün erhielt lange Applaus.

Während die FDP noch berät, ist bei Volt klar: Die Partei wird für die OB-Wahl niemanden aufstellen. „Grüne, CDU und SPD gehen mit namhaften Kandidat:innen ins Rennen und wir werden die Kandidaturen im Kontext unserer eigenen Themen kritisch begleiten“, heißt es in einer Mitteilung von Volt.

Man wolle die Kandidierenden anhand ihrer Inhalte und Positionen bewerten. „Eine aktive Partizipation an der OB-Wahl ist aus unserer Sicht auch ohne eigene Kandidatur möglich“, sagte Grit Winkler, City Lead von Volt Frankfurt. „Wir sehen uns in der Position, den Wahlkampf kritisch zu begleiten und unsere eigenen Themen sichtbar zu machen.“

Die anderen Parteien haben sich bereits entschieden, welche Kandidatinnen und Kandidaten sie ins Rennen schicken wollen. Die Grünen werden die Bundestagsabgeordnete und frühere Umweltdezernentin Manuela Rottmann aufstellen, die CDU ihren bisherigen Chef Uwe Becker und die SPD ihren bisherigen Vorsitzenden Mike Josef.

Die Linken schicken Stadtverordnete Daniela Mehler-Würzbach. Auch unabhängige Bewerber:innen haben bereits ihre Kandidatur angekündigt: „Bahnbabo“ Peter Wirth, Frankfurts bekanntester Straßenbahnfahrer, und Maja Wolff, bekannt unter anderem als Ausrichterin des Grüne-Soße-Festivals.

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