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Bora und Petar Stojinovic auf Streife.
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Bora und Petar Stojinovic auf Streife.

Heinrich-Kraft-Park

Kampf den Wildgrillern

  • Judith Köneke
    VonJudith Köneke
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Viele Besucher des Heinrich-Kraft-Parks halten sich nicht an das Grillverbot außerhalb der ausgewiesenen Flächen. Doch damit soll nun Schluss sein: Ab dem 1. Mai werden an den Wochenenden im Sommer künftig zwei Wächter in dem Fechenheimer Park nach dem Rechtern sehen.

Im Heinrich-Kraft-Park riecht es nach gegrilltem Fleisch. Auf dem ein oder anderen Rost brutzeln schon mittags Würstchen oder Steaks. Auf der ausgewiesenen Grillfläche ist das auch erlaubt, nicht jedoch im Rest des Parks. Das bekräftigen mehrere Schilder. Viele Besucher haben sich trotzdem oft nicht daran gehalten. Damit soll nun Schluss sein. Ab dem 1. Mai werden an den Wochenenden im Sommer künftig zwei Wächter in dem Fechenheimer Park nach dem Rechtern sehen.

Der Heinrich-Kraft-Park ist der fünfte Park in Frankfurt, in dem die Wächter eingesetzt werden. Im Ostpark, Günthersburgpark, auf dem Lohrberg und im Waldspielpark Schwanheim patrouillieren sie bereits. Vor elf Jahren wurden die ersten Ordnungshüter im Günthersburgpark losgeschickt, sagt Claudia Gabriel, die Leiterin der Stabsstelle Sauberes Frankfurt.

„Viele Besucher hatten sich über das unkontrollierte Grillen und den vielen Müll beim Ortsbeirat beschwert“, sagt Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne). Das Gremium habe sich daraufhin mit dem Amt in Verbindung gesetzt. Nach einem Blick aufs Budget nahm Heilig auch den Heinrich-Kraft-Park mit auf die Liste. Rund 16 000 Euro stehen für diesen Park zur Verfügung. Insgesamt gibt die Stadt jährlich 74 000 Euro für die Patrouillen aus.

Das Einsetzen der Parkwächter habe sich bewährt, sagt Heilig. Die Situation in den kontrollierten Grünanlagen habe sich gebessert. Die Liste der Vergehen ist lang: Vandalismus, Graffiti, Verschmutzung, Hunde ohne Leine, manche fahren gar mit ihrem Auto in den Park. Gerade bei schönem Wetter häufen sich die Beschwerden. Darum sind die Wächter von Mai bis September unterwegs.

Insgesamt schickt der Sicherheitsdienst Victory rund 15 bis 20 Bedienstete in die Parks. Es gehe auch darum, den Besuchern ein Gefühl der Sicherheit zu geben, sagt Bereichsleiter Oliver Bosnjak. Auch bei Konflikten im Park sollen sie schlichtend eingreifen. Ein bisschen habe es auch mit Erziehung zu tun. Die Wächter sollen etwa die Menschen auffordern ihren Müll wegzubringen.

Im Heinrich-Kraft-Park werden künftig die Brüder Bora (30) und Petar Stojinovic (24) ihre Runden drehen. Ihre blaue Uniform tragen sie bereits. Der Job ist nicht neu für die beiden, sie haben schon in anderen Parks für Ordnung gesorgt. „Wenn wir etwas bemerken, gehen wir immer freundlich auf die Leute zu“, sagt Petar Stojinovic. Viele reagierten nett oder entschuldigten sich. Andere seien weniger einsichtig. Falls eine Kommunikation gar nicht möglich sei, würden sie auch schon mal die Stadtpolizei hinzurufen.

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