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Wo laufen sie hin? Die Renntage in Niederrad sind vermutlich gezählt.
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Wo laufen sie hin? Die Renntage in Niederrad sind vermutlich gezählt.

Galopprennbahn

Kampf um die Rennbahn

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
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Streit im Planungsausschuss über Akten zur Standortsuche. Am 21. Juni findet der erste Bürgerentscheid zur Zukunft der Galopprennbahn statt.

Der Streit über die künftige Nutzung des Niederräder Rennbahngeländes hat erneut die Sitzung des städtischen Planungsausschusses geprägt. „Rennbahn-Grün nicht verscherbeln! Kein 84 Millionen Euro-Geschenk an DFB-Bosse“, war schon auf einem dort verteilten Flyer der Initiative Pro Rennbahn zu lesen. In einem weiteren Flugblatt warb die Niederräder SPD dafür, am 21. Juni beim ersten Bürgerentscheid wählen zu gehen. Dass der Ortsverein – anders als die Frankfurter SPD – für den Erhalt der Rennbahn ist, deutet dieser darin eher an.

Einer der Gegner einer künftigen Nutzung des Areals durch den DFB warf der Stadt in der Bürgerfragestunde vor, behauptet zu haben, der Sportbund werde Frankfurt verlassen, wenn die Pläne platzten. Bürgermeister Olaf Cunitz (Grüne) widersprach dem unter Gejohle der Rennbahn-Unterstützer. Der DFB habe nie mit seinem Weggang gedroht, sagte der Planungsdezernent. Ein im Sinne der Bürgerinitiative erfolgreicher Bürgerentscheid könne aber beim Fußballbund eine Diskussion über dessen Heimat auslösen.

Cunitz wehrte sich auch gegen Vorwürfe der Stadtverordneten Wolfgang Hübner (BFF) und Rainer Rahn (Römer), der Magistrat habe die Stadtverordneten – wie im Akteneinsichtsausschuss deutlich geworden wäre – in Vorlagen zum Thema falsch informiert. Dass die Rennbahn offenbar relativ spät in die Auswahl für einen möglichen Standort des DFB-Zentrums kam, widerspreche den Vorlagen nicht, sagte Cunitz. Er warf Hübner vor, Verschwörungstheorien aufzustellen.

„Ich habe mir die Akten sehr genau angesehen“, sagte CDU-Fraktionschef Michael zu Löwenstein. Sensationen enthielten diese nicht.

Gregor Amann (SPD) wunderte sich über das erneute Erscheinen der Rennbahn-Befürworter. Ihre Fragen seien nicht neu, sagte er in deren Richtung. Das Thema sei auf parlamentarischer Ebene entschieden. „Ihre Aufgabe ist es, die Bürger zu überzeugen, nicht den Parlamentsausschuss.“ Die Linke sei zwar nie ein Freund des Rennsports gewesen und sei dies auch bis heute nicht, sagte Peter Gärtner (Linke). Zumindest er werde beim Bürgerentscheid aber mit „Ja“ stimmen, kündigte er an. Er kritisierte unter anderem die ihm zu geringe Pachthöhe.

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