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Im April gab die Kammerphilharmonie Frankfurt Konzerte in Hinterhöfen.
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Im April gab die Kammerphilharmonie Frankfurt Konzerte in Hinterhöfen.

Frankfurt

Kammerphilharmonie Frankfurt und „Bridges“ geben öffentliche Konzerte

  • Meike Kolodziejczyk
    VonMeike Kolodziejczyk
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Die Kammerphilharmonie Frankfurt und „Bridges – Musik verbindet“ spielen immer sonntags mehr als 200 Pop-up-Konzerte im öffentlichen Raum. An diesem Wochenende geht es los.

Im Corona-Sommer 2020 gaben sie Nachbarschaftskonzerte in vielen Frankfurter Stadtteilen, im Februar und März 2021 boten sie einen Musiklieferdienst an und spielten auf Bestellung solo oder im Duo in Treppenhäusern. Im April setzten sie die Reihe fort und traten in größeren Ensembles in Hinterhöfen auf. Und für die nächsten Monate haben die Musikerinnen und Musiker der Kammerphilharmonie Frankfurt wieder etwas vorbereitet, um in der Pandemie Musik zu den Menschen zu bringen: Pop-up-Konzerte im öffentlichen Raum in Frankfurt und der Rhein-Main-Region. Mit dabei ist nun auch die Initiative „Bridges – Musik verbindet“, wenn das Publikum vom morgigen Sonntag an „Nachbarschaftsmusik“ an frei zugänglichen Orten erleben kann.

Bis zum 29. August geben verschiedene Ensembles der beiden Orchester immer sonntags um 16, 17 und 18 Uhr jeweils etwa 20-minütige Konzerte, die ohne Anmeldung und Datenerfassung unter Einhaltung der geltenden Corona-Regeln besucht werden können. Die Spielorte seien so gewählt, dass es auch bei einem größeren Publikum gewährleistet sei, die Abstände einzuhalten, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung von Kammerphilharmonie und „Bridges“.

Mehr als 200 Konzerte in fast allen Frankfurter Stadtteilen sowie in weiteren Orten der Region stehen in den kommenden 14 Wochen auf dem Plan. Die Idee der „Nachbarschaftsmusik“ stammt von Cellistin Anna-Lena Perenthaler. Die Programme gestalten die Künstler:innen selbst. Sie reichen vom klassischen Instrumentalstück über Kinderlieder bis hin zu Jazz, Pop, Traditionals und Volksliedern. Die Auftritte finden zwar dezentral statt, doch immer gleichzeitig, „wodurch ein Mosaik aus Miniatur-Konzerten“ entstehen soll, „das über die Stadtteilgrenzen hinaus wirkt“.

Wo und wann wer spielt, wird etwa zwei Wochen vorher auf der Homepage der Kammerphilharmonie angezeigt. Am Sonntag, 6. Juni, geht es los mit 19 Konzerten in den Frankfurter Stadtteilen Bockenheim, Ginnheim, Höchst, Nordend, Rödelheim und Sachsenhausen sowie in Darmstadt auf der Wiese am Ludwig-Engel-Weg. Gefördert wird die „Nachbarschaftsmusik“ von der Stadt Frankfurt sowie vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst mit dem Kulturpaket 2 und dem Programm „Ins Freie!“.

Seit Beginn der Pandemie setzt die Kammerphilharmonie Frankfurt Livekonzepte um, „weil sie an die emotionale Relevanz von Kultur für unsere Gesellschaft glaubt“. Die Reaktionen des Publikums auf das Konzept des Musiklieferdienstes im Winter und Frühjahr seien überwältigend gewesen und hätten die Musikerinnen und Musiker der Kammerphilharmonie motiviert weiterzumachen. Die Kooperation mit der transkulturellen Initiative „Bridges“, die seit 2016 Musiker:innen mit und ohne Flucht- und Migrationserfahrung zusammenbringt, erweitere nun die Vielfalt der Programme und spiegele „die Diversität unserer Gesellschaft wider“.

Termine und Informationen unter:

www.kammerphilharmonie-frankfurt.de

www.bridgesmusikverbindet.de

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