Kalbach

Talstraße in Kalbach wird ab 2023 erneuert

  • vonJonas Wagner
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Die Ausbesserungen, die bereits begonnen haben, sind nur der Anfang. Einen geschützten Fahrradstreifen wird die Straße allerdings nicht bekommen. Dafür reiche der Platz nicht aus.

Von einer schlaglochreichen Buckelpiste zur neu gemachten, ebenen Straße: So soll sich die Kalbacher Talstraße ab 2023 entwickeln. Auf einer Länge von etwa 800 Metern will die Stadt die Talstraße – von der Einmündung An der Grünhohl bis zur Bonifatiussstraße – erneuern, informiert Michael Wejwoda, Leiter der Planungsabteilung des Amts für Straßenbau und Erschließung. „Den Wunsch des Ortsbeirates nach hellem Asphalt werden wir, soweit möglich, berücksichtigen“, erklärt er.

Geplant ist, die Bushaltestelle „Alte Riedbergstraße“ barrierefrei um- und einen Teil der Bonifatiusstraße auszubauen. Zudem will die Stadt in der Talstraße sechs neue Bäume pflanzen, was jedoch nicht zu Lasten der etwa 50 Stellplätze für Autos gehen soll, betont Wejwoda. Die Zahl der Parkmöglichkeiten werde sich durch die Sanierung nicht verringern.

Die Stadt will ferner den Buslinienverkehr verbessern. Denn mit täglich 149 Fahrten der Linien 28 und 29 nimmt die Talstraße im öffentlichen Nahverkehr des Stadtteils eine wichtige Rolle ein.

Einen geschützten Fahrradstreifen wird die Straße indes nicht bekommen. Dafür reiche der Platz nicht aus, erklärt Wejwoda. „Wir prüfen aber, ob wir optisch die Fahrbahn verengen können“, sagt er, um die Sicherheit der Radfahrer zu erhöhen.

Auch wenn die grundhafte Sanierung erst 2023 beginnen soll, erfolgen wie bereits vermeldet schon jetzt erste Ausbessserungsarbeiten. „Es müssen akut Schadstellen beseitigt werden“, erklärt Wejwoda. Etwa zwischen Bonifatiusstraße und In den Seewiesen sowie zwischen An der Grünhohl bis zu den Hausnummern 58 und 63 der Talstraße.

„Ich freue mich, dass es jetzt losgeht“, sagt Ragnar Strauch (FDP), der selbst in der Talstraße wohnhaft. Der Ortsbeirat 12 hatte sich jahrelang mit Anträgen für eine Sanierung der Straße eingesetzt. Warum die Umsetzung so lange auf sich warten ließ, erklärt Wejwoda unter anderem mit der zeitintensiven ämterübergreifenden Abstimmung.

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