Begegnungsstätte

Sportler übernehmen Alte Turnhalle

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Der Riedberger Sport- und Kulturverein will das Gebäude stärker nutzen.

Wir möchten die Alte Turnhalle wieder zu einer lebendigen, sportlichen und kulturellen Begegnungsstätte des Stadtteils für alle Besucher werden lassen“, kündigte Gabriele Nagel, Erste Vorsitzende des Riedberger Sport- und Kulturvereins am Freitagabend bei der Sitzung des Ortsbeirats 12 an. Seit Donnerstag ist der Riedberger SV offizieller Mieter des beliebten Veranstaltungsort und Treffpunkt im Grubweg 6 und damit für die Verwaltung der Räume der Alten Turnhalle zuständig.

Einige Vorhaben gibt es bereits: Neben dem Riedberger SV will laut Nagel auch die Fußballgruppe der Johanniter und ein Kampfsportverein aus Bad Homburg die Halle sportlich nutzen. Für Mütter von Neugeborenen soll es ein Fitnesstraining geben, ein Dart-Turnier ist für den Juni eingeplant.

Auch das bisher zumeist ungenutzte Außengelände, eine etwa 1000 Quadratmeter umfassende grüne Wiese, will der Verein wieder beleben. Erste Ideen sehen unter anderem eine Leichtathletiksprunggrube, ein Beachvolleyballfeld, ein kleines Fußballfeld, Sitzmöglichkeiten und eine Grillstelle vor. Da die Alte Turnhalle, was die Ausstattung mit Sportgeräten angeht, gegenwärtig komplett leer steht, wirbt der Verein mit einem Flyer um die Unterstützung mit Sportgeräten und weiteren Sach- wie Geldspenden. Denn, um die Alte Turnhalle aus ihrem „Dornröschenschlaf zu wecken und das Beste für den ganzen Stadtteil aus ihr herauszuholen“, ist laut Flyer mit Kosten von bis zu 40 000 Euro zu rechnen.

In der Vergangenheit diente die Alte Turnhalle neben ihrer ursprünglichen Funktion als Sportstätte ebenfalls als Versammlungs- und Veranstaltungsraum für Vereine und Gruppierungen. Neben Ortsbeiratssitzungen war sie auch traditioneller Veranstaltungsort der Kinderbuchmesse oder der Oldie Night. Auch zukünftig sollen nach Willen des Riedberger SV die Halle und das Außengelände wieder für sportliche und kulturelle Aktivitäten aller Stadtteilakteure, von Schulen und Kindergärten über Vereine und Gruppierungen bis hin zum Ortsbeirat, genutzt werden können. Nur an Privatpersonen dürfe die Halle laut Mietvertrag künftig nicht mehr vermietet werden.

Unter großem Beifall seitens der Mitglieder des Ortsbeirats 12 sowie des anwesenden Publikums ermutigt Nagel abschließend alle Anwesenden dazu, „uns dabei zu helfen, dass die Alte Turnhalle auch wirklich wieder genutzt wird“.

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